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Ergebnisse: 10Bin ich einem Partner „zumutbar“?!
Bisher haben wir uns alle hauptsächlich mit unseren Wünschen und Vorstellungen von einem Partner beschäftigt, Bilder von dem idealen zukünftigen Zusammenleben gemacht. Und auch, ob wir „innerlich“ dafür bereit (Mehr) sind - was wir für dieses Miteinander erwarten und erreichen wollen.
Auch trotz all dieser intensiven „Vorbereitung“ kann dieses „Projekt“ aber scheitern! Haben wir auch nichts vergessen? Denn wer ist schon wirklich ehrlich zu sich selbst? Stellen wir uns deshalb folgende Fragen:
1. Habe ich meine vergangenen Beziehungen wirklich restlos „verarbeitet“?
2. Suche ich in einer neuen Partnerschaft nur den Ersatz für etwas unerfüllt gebliebenes?
3. Will ich – egal wie – nur nicht mehr allein sein?
4. Bin ich bereit, auf bestimmte Gewohnheiten zu verzichten, um dem anderen einen Gefallen zu bereiten?
5. Sind meine zwischenzeitlich erworbenen Angewohnheiten und Verhaltensmuster überhaupt noch „gesellschaftsfähig“?
6. Kann ich auch einmal – aus Rücksicht auf den Partner – meine eigenen Vorstellungen und Pläne zurückstellen?
7. Bin ich bereit, „Raum“ in meinem Leben frei zu machen, so daß er überhaupt einen Platz bekommt?
8. Habe ich genug Erfahrungen verarbeitet, um nicht im neuen Miteinander die alten Probleme erneut aufleben zu lassen?
9. Benötige ich eine Beziehung für mein Selbstwertgefühl – und zur äußeren Selbstdarstellung?
10. Interessiere ich mich nicht vielmehr für eine „Teilzeit-Beziehung“, um ungehindert so weiterleben zu können, wie bisher?
11. Habe ich mich „gehen lassen“ – bin körperlich und bei den Manieren aus den „Normen gelaufen“?
12. Sehe ich mehr die Erlebnisse der Vergangenheit als „mein Leben“ – oder erwarte ich noch etwas Besonderes?
13. Was „bin ich bereit zu teilen“?
14. Bin ich lernfähig – kann ich auch andere Ansichten und Gewohnheiten „mir zu eigen“ machen?
15. Was hält mich in der Vergangenheit fest, versperrt mir den Blick auf die Zukunft?
Welche Fragen fehlen hier noch?!
Und: Gibt es eine einzige, die ich nicht vorbehaltlos positiv beantworten kann, sollte ich mich da nicht erst noch ein wenig mehr „mit mir selbst“ beschäftigen, als mich suchend „nach außen“ zu orientieren?
Warum ist das so wichtig? Wenn ich mich nicht selbst „gefunden“ und „sortiert“ habe, belaste ich eine mögliche Beziehung gleich wieder so, daß ich sicher nicht lange Freude daran finden werde. Und: Sicher auch wieder an die falsche Person gerate …
Viel Spaß beim „Nachdenken“! Hoffnung worauf ?
Gemeinsamkeit, nicht allein sein, Gesellschaft haben, etwas miteinander unternehmen, mit jemand reden, die Nähe von jemand spüren?
Oder: Für jemand anderes interessant sein, von dem anderen nicht enttäuscht werden, den Erwartunge (Mehr)n des anderen gerecht werden, die Wünsche des anderen erraten, unbedingt dazu gehören, beachtet zu werden?
Das muß einfach "schief" gehenDie Erwartungen und Befürchtungen hinter "oder" sind so voller innerer Ängste, daß man vor Erwartungs- und Leistungsdruck doch überhaupt keinen anderen Menschen mehr in seine Nähe lassen wird. Bei dem Risiko, enttäuscht zu werden oder den Erwartungen nicht gerecht zu werden - "mir tut keiner mehr weh" - lieber bleibe ich allein.
Und dann bleibt man eben allein. Aus. Fertig. Das war´s.
Zurück zu dem einfachen Miteinander.Je länger jemand allein ist, desto höher werden die Ansprüche. Es ist furchtbar, aber die zwischenzeitlichen Träume und die Angst, in der "Wartezeit" schon so viel versäumt zu haben, steigern sich bei jedem potentiellen Partner - egal wofür - so sehr, daß man starr vor Aufregung wird - und mit Sicherheit falsch reagiert, nicht mehr man selbst ist. Oder?
Also alles etwas einfacher. Ohne Erwartungen - aber mit Hoffnung. Aber keiner konkreten. Wären die konkreten Vorstellungen und langjährigen Wünsche richtig und gut, dann wäre man doch nicht allein - es hätte sich ja dann jemand finden müssen. Oder?
Was tun?Oh, jetzt wäre ein Patentrezept willkommen. Wo bekomme ich es für wie viel Geld? Nein, etwas tun muß man schon auf andere Art und Weise - ohne Geld. Das erste: "Über den eigenen Schatten springen". Es ist doch egal, wenn man von dem / den anderen nicht gemocht wird - was ist das denn für ein Risiko? Und wenn etwas absolut schief geht? Na und - morgen ist es vergessen! Es wäre doch schlimm, wenn man mit all den anderen 5 Milliarden Menschen harmonieren würde - richtig langweilig. Oder?
Nichts tun!Wenn ich jetzt schon einplane, daß ich dringend einen Partner für den nächsten Sommerurlaub benötige - was mache ich dann in dem Urlaub, wenn ich ihn alleine unternehmen muß?
Trübsinn blasen? Tägliches Selbstmitleid? Den Urlaub streichen?
Wie wäre es, sich auf einen Urlaub zu freuen? Auf einen Urlaub, den man für sich selbst aussucht, so, wie man es selbst gerne hätte.
Findet man dadurch einen Partner? Wohl weniger, aber man ist freudig und ganz bei sich selbst. Und man wirkt damit ganz anders auf fremde Menschen - positiv, natürlich - so, wie man wirklich ist. Und dann "fällt" man auf, mit positiver Ausstrahlung statt mit "Angst-Schutzmauer" um sich.
Und man geht auch selbst gerne unter Leute ...
Nehmen wir die Träume und das "Hinsehen":
Die Kunst des "Wachträumens" muß man ein wenig üben - Schwitzhütten u.ä. sind gute Hilfsmittel. Warum geht es? "Denken" wir uns also in die Zukunft hinein - mit Hilfe unserer (Mehr)Phantasie und Wünsche!
Dabei sind die tiefen Wünschen - meist verborgen in uns - gemeint. Durch Entspannung kommen sie indirekt - z.B. durch Phantasien - an die Oberfläche.
Träumen wir "gesteuert": Sehen wir uns selbst einmal an, vom Mond aus (wenn wir hinsehen und er somit existiert ...). Auf diese Distanz sehen wir nicht nur uns selbst im Moment - nein, wir sehen auch unsere Schritte gestern und auch morgen!
Im nächsten Schritt weiten wir es aus: Stellen wir uns vor, wie wir uns - aus dieser entfernten Sichtweise - in fünf Jahren "sehen" - wie wir uns dann fühlen werden - fühlen bei dem, was wir sehen - ob es uns gefällt.
Gleiches auf 10 und 20 Jahre voraus: Wie möchte ich mich fühlen, wie werde ich mich vom Umfeld "empfinden"? Es gibt bei diesen kleinen Übungen mehr Ergebnisse, als man denkt ...
Auf eine schöne Zukunft!
Vielleicht ein interessantes Thema für all die, denen unsere christliche "Grundprägung" bei ihren spirituellen Bemühungen ab und zu im Wege steht ...
Dabei meine ich nicht die "offiziellen Kirchenweisheiten", die eigenverantwor (Mehr)tliches Denken sowieso ablehnen. Es geht um das Bewußtsein, was wir mit Jesus und seinen Handlungen und Worten verbinden.
Und dafür sind die Quellen doch sehr "gefärbt". Um so beeindruckender fand ich eine Stellungnahme zum Paulus-Evangelium - eine Richtigstellung, die uns doch ein wenig "helfen" kann:
"Du sollst keinen Besitz anstreben" - heißt es doch so in etwa - für unsere jetzige Zeit und eine aktiver Teilnahme in unserer Gesellschaft also etwas unpassend.
Die richtige Aussage ist aber: Du sollst Dich frei von allen äußeren Wünschen machen, um die innere Zufriedenheit zu finden.
Und: Es heißt aber eben nicht, daß Du keinen Besitz, kein Geld haben sollst - wenn es Dir eben auf andere Art und Weise (also ohne eigenes Streben) zufällt.
Nur so können ja auch Klöster und die Kirche selbst überleben. Also ist der Verzicht auf weltliche Werte kein Ausdruck von Spiritualität in christlichem Sinne - sondern nur ein weiteres "Mißverständnis".
Denn: Wir sollten unsere Ideale in unserer Gesellschaft leben, als normaler Teil von ihr. Und vielen stand dieses "sogenannte Ideal" bisher im Weg. Genau wie das angebliche Gebot nach "Enthaltsamkeit" - aber das ist ein anderes „falsch verstandenes" Thema.
Diese Frage ist nicht so ganz einfach zu beantworten - obwohl die meisten sie sich stellen, stellen sollten. Nähern wir uns der Antwort an - durch mehrere „kleinere" Fragen:
1. Will ich eine Beziehung?
Eigentlich ziemlicher Blödsinn diese Fra (Mehr)ge... Wie beantwortet man Fragen vom Niveau „Willst Du glücklich werden?" - Da kommen dann alle Ängste, Wünsche, Vorurteile, Erwartungen und Prägungen des ganzen Lebens mit hinein - also keine Basis für eine feinschichtigere Überlegung.
2. Was bin ich bereit, für eine Beziehung aufzugeben?
Im Prinzip ALLES - bis auf zwei, drei Dinge. Das, was mich als Persönlichkeit in meiner Existenz definiert, ist nicht in Frage zu stellen: Mein eingeschlagener persönlicher Weg der spirituellen Weiterentwicklung, meine zur Lebensbeurteilung dienenden Wertebegriffe, meine Basis der beruflichen Existenzsicherung. Über alles andere lasse ich gerne mit mir reden, es mit dem Partner gemeinsam neu definieren.
3. Was bin ich bereit, für eine Beziehung zu opfern?
Auah! Nichts - natürlich. So eine schmerzhafte Art von Verzicht würde von Anfang an eine Belastung der Beziehung verursachen, die sich später rächen wird. Er bringt einen Hund mit, sie eine Katze - soll einer auf seinen „Liebling" verzichten? Darf man so etwas vom anderen erwarten? Also muß eine wirklich „gemeinsame" Lösung gefunden werden.
4. Würde ich alles für einen Partner tun?
... und mich dann so weit selbst verleugnen, daß er schon bald das Interesse an mir verlieren wird! Fragen sollte man sich dabei, ob der Wunsch nach Miteinander nicht nur als Ausgleich für vordergründige Bedürfnisse besteht - man nur nicht mehr allein sein will, nicht mehr die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen möchte.
5. Wieviel an „Raum und Zeit" kann ich einem Partner geben?
Die Frage beinhaltet schon fast einen Ausschlußgrund - die Unfähigkeit, ein gemeinsames Leben zu führen. Wer so eine „eingefahrenes" Leben voller Rituale hat, daß er z.B. abends immer seine anderthalb Stunden im Bad benötigt - auch wenn man erst um Mitternacht nach hause kommt - der wird einen Partner nur als Belastung empfinden.
Dazu gehören auch all die, denen die „Umsorgung" ihrer Wehwehchen und Allergien so strenge Beschränkungen auferlegen, daß ihr Tagesablauf nicht gestört werden darf. Na - und dann all die Vereine und anderen wichtigen Verpflichtungen ...
6. Was möchte ich mit einem Partner erreichen?
Eine Familie haben, Reisen machen, ein Haus bauen, ...? Hmmh - „billiger" wäre das alles ohne eine Beziehung zu erlangen. Ein Partner wäre dann also nur „Erfüllungs-Gehilfe" - das menschliche kommt doch da eigentlich zu kurz?! Ursache und Wirkung - erst den Partner finden - dann „erarbeiten", wie man ein gemeinsames Leben sieht - sich dann diese Aufgaben eventuell von selbst ergeben werden.
Sonst hat man irgendwann ein schönes Haus und Kinder - und der Partner ist schon längst eigene Wege gegangen, weil er nicht zu einem paßte.
Ach so - die Antwort fehlt noch: Nichts! Einfach abwarten, was sich entwickelt - ich kenne doch noch nicht des anderen Eigenschaften... Die „Qualität" meiner Wahl wird mir die richtige „Ergänzung" für mein Leben bringen.
Das alles nur ein kleiner "Denkanstoß" - entstanden aus einigen Gesprächen und E-Mails.
Erst sich selbst betrachten - dann den anderen - es könnte nützlich sein
Das klingt wunderschön - und ist mit viel Hoffnung formuliert. Das kann man sich auch so wünschen. Nur sollte man auch die folgende alternative Situation bedenken:
Wenn diese Art der Bemühungen der Frauen schließlich ins Leere laufen, wenn jedes W (Mehr)ort einer Frau in dieser guten Absicht nur noch zu einer weiteren Vergrößerung des Abstands zu "ihrem" Mann wird. Weil es schon lange keine Basis für gemeinsame Gespräche, kein Interesse an ihren Gedanken und Wünschen gibt.
Und das ist meist doch die Realität. Denn nicht alle haben ewig die Kraft "für zwei" - den Mann über lange Zeit mitzuziehen. Ja, sie kommen in Situationen beim "Bedenken ihres Lebens", wo sie selbst Unterstützung, Beistand und Rat benötigen - dann eigentlich nur noch einen "Tritt" als Entgegnung bekommen. Und: So kann man denn dann wirklich nicht leben.
Wenn ein Mann mit Anfang 40 schon die Tage bis zu seiner Rente zählt, hat er keinen Sinn mehr für "blühende" Gedanken über die Lebensgestaltung, über gemeinsamen Aufbruch in neue Welten - er ist "alt". Und: Wenn dann die Partnerin nicht bereit ist, auch zu "resignieren"?!
Wir schaffen uns mit unseren Gedanken und Idealen eine "neue Welt" - bauen uns täglich eine neue wundervolle Zukunft ... - geht das mit einem Anker, einem Bremsklotz?
"Ich weiß, daß immer noch eine große Liebe - die nicht lebbar scheint - in meinem Herzen ist. So erfahre ich in neuen Begegnungen eine Distanz, die aus mir selbst heraus produziert wird - alle sind da doch nur zweite Wahl..."
Wer das nic (Mehr)ht selbst erlebt hat, kann solch eine Ratlosigkeit nicht verstehen. Gerade auch den Ausdruck, daß alle anderen "nur zweite Wahl" sein könnten, bringt einen doch zur Verzweiflung. Was soll das alles dann überhaupt noch?!?!
Schlimmer wird es dann eventuell auch noch dadurch, daß der andere eigentlich der gleichen Meinung in der Bewertung der Besonderheit ist - es aber für ihn Gründe gibt, einen anderen Weg zu wählen. Was hat das noch mit den erträumten Idealen zu tun - die ja scheinbar in Erfüllung gingen - aber nicht in der Realität Bestand haben können? Was soll das alles also nur?
Und: eigentlich kann einen jeglicher "Ersatz" nicht trösten, ist eher eine Belastung der noch lebendigen alten Gefühle.
Der einzige Ausweg: Akzeptiere es als Lektion (klingt einfach - aber eigentlich so sinnlos ...) in der Form, daß man sich vorstellt, was einem diese Begegnung an Erkenntnissen gebracht hat. Besonders: In welchen Punkten habe ich mich neu entdeckt, verschüttetes der Vergangenheit ist wieder an die Oberfläche gekommen - Teile von mir, die mich jetzt wieder vervollständigen! Und das Erleben-Dürfen dieser Begegnung und der damit noch immer vorhandenen Gefühle! Über all das empfindet man so viel Dankbarkeit - kann wirklich glücklich sein.
Und vielleicht gibt das dann auch die Kraft, weiter voraus zu blicken - obwohl man sich nicht vorstellen kann, daß das Erlebte übertroffen oder gar erreicht werden könnte. Aber das Bewußtsein, diese Besonderheiten und sich empfangen und erkannt zu haben, sollte ausreichen, nicht mehr nur zurück zu blicken.
Es geht - braucht aber Zeit.
Aber in solcher Situation darf man auch noch von etwas anderem ausgehen: Es geht weiter - und es wird besser!
Jetzt wird man es nicht verstehen - nicht glauben können - aber es ist so. Die einzige Voraussetzung ist: Man muß sich treu bleiben - seinen Wünschen und seinen Idealen. Und eben nicht "die zweite Wahl" ergreifen - sozusagen aus Frust und Resignation.
Im Moment wird man das alles als leeres Gerede von sich weisen - als versuchten Trost, als übliche "esoterische Schönrederei". Aber ich habe es so erlebt - es ist wirklich möglich, kein Wunschdenken.
Und es ist - gerade so, wie man sich jetzt so schlecht fühlt - eigentlich nicht vorstellbar. Denn - hatte man das endlich gefunden, was man sich immer ersehnte - versteht nun die Welt nicht mehr - daß es nicht "das" sein soll?! Wie kann es da noch etwas Besseres geben, hat man doch eigentlich das Optimum vor Augen?
Nun - das Leben bietet einem mehr, als man sich mit unserem begrenzten Wissen und Wünschen ausmalen kann - ja wirklich, unsere Wünsche können übertroffen werden! Und eben auf ganz andere Art und Weise, als wir denken. Wir dürfen eben nicht aus der Vergangenheit unsere Maßstäbe dabei einsetzen - und uns selbst damit begrenzen.
Was soll man also wünschen, sich vorstellen? Man wird da keine Antwort finden, die das jetzige Bild übersteigt - also sollte man damit aufhören, sich über eine Alternative Gedanken zu machen - es wird nur Traurigkeit bringen.
Am besten geht man ein ganz bißchen anders vor - bringe sich in einen Zustand ganz losgelöst vom "Jetzt" - entspannt sich total und „denkt" sich einfach in die Zukunft hinein, spürt sie - ist offen für ein Gefühl aus der Zukunft!
Und empfindet eine ganze feine, ganz leise Schwingung - ein feines Surren, Summen - ganz vorsichtig beginnend - das einen mehr und mehr einnimmt und ausfüllt - und was einfach nur mit "Wundervoll" zu bezeichnen ist.
Das ist die Liebe, die auf einen wartet - etwas Schöneres gibt es nicht. Nicht so laut und verwirrend, wie das Gefühl "Verliebtheit" - aber kräftiger und durchdringender. Und es wird einen leiten, sich selbst treu zu bleiben - optimistisch nach vorne zu schauen.
Und damit sind wir wieder bei der Frage: "Bin ich bereit für eine Beziehung?". Wenn man sich auf dieses "Fühlen der Zukunft" einläßt, wird man die Antwort selbst erfahren. Und den Zwischenweg - mit all den Holprigkeiten des Moments - auch einigermaßen durchstehen.
...Nun Channeling ist sicher so nicht als Weisheitslehre zu verstehen. Jedoch sehe ich diesen Weg, ganz besonders die mit gechannelten Information geschrieben Bücher als idealen Weg...
Mit den gechannelten Büchern bin ich etwas vorsichtiger - sie (Mehr)stellen eigentlich nur den aktuellen Entwicklungsstand des damit Beschäftigten da. Und sind somit nicht als absolute Wahrheit zu nehmen.
Channeling ist in dieser Form ein Teil eines persönlichen Lernprogramms - jedenfalls für die meisten. Denn was sollte es einem bringen, "einfach nur Wissen anzuhäufen"?
Meist geht es auch um Themen, die für die meisten Außenstehenden sowieso nicht verständlich sind - und als eine Art Zirkusnummer zum Staunen ist es eigentlich nicht so geeignet?!
Die Medien, die ich öffentlich erlebte, waren nicht "sauber" - vermischten persönliche Meinungen mit "höheren" Informationen, um zu manipulieren. Eigentlich nur noch ärgerlich.
Und: Was gibt es in diesen Büchern wirklich "Neues" - was Dir persönlich wirklich nützt? Ich bin da etwas skeptisch - und channele mir lieber alles selbst - statt "second hand" zu "erfahren" und zu leben.
Schaut immer bei Euch selbst: Wenn man ein wenig geübt hat - mit dem Innern Kontakt aufzunehmen - wird es immer leichter zu erkennen, was ist gerade hier und jetzt für mich dran, was ist für mich hier und heute die Weisheit, mit der ich leben will...
Eine weitere Aussage:
...Mit dem Channeln ist es meiner Meinung nach nicht ganz einfach - auch "wenn man ein wenig geübt hat". Nur was heißt das wirklich?!...
Viele üben sich mit Anfängerkursen und Büchern - und suchen dann für die ersten eigenen Schritte meist so ganz einfache Themen wie: Wer ist Gott - und was ist der Sinn meines Lebens. Diese Fragen wollen sie gleich zu Beginn gechannelt beantwortet bekommen:
Auah - krach, bumm.
Eine totale Bauchlandung. Um sich mit Bereichen zu beschäftigen, die für einen selbst eine große Bedeutung haben, muß man absolute Kontrolle über seine Emotionen - Wünsche und Ängste - haben.
Und das ist meist nur in ziemlich starker Trance (oder wie immer man es nennen will) möglich - oder auch in einem "kontrollierten Zustand", was noch zu ergänzen ist (ich mache das z.B. über eine zu beobachtende Muskelanspannung).
Der Zusammenhang von Gefühl und Thema ist sicherlich klar zu erkennen - die Abhängigkeit vom Ergebnis, also die Betroffenheit, erfordert stärkere spirituelle Distanz. Also das alles kein "Spielfeld" für eine kurzzeitige oder kurzweilige Freizeitaktivität mit Unterhaltungswert.
Denn man kann sich wehtun - kein Spaß - sogar sehr. Man denkt, eine wichtige "Nachricht" zu erhalten - und spiegelt nur seine Ängste oder Wünsche, baut darauf eventuell wichtige Lebensentscheidungen auf - natürlich "nicht tragend" ...
Channeln hat also nichts mit "mal kurz in sich selbst hineinlauschen" zu tun - es ist auch sehr von Verantwortungsgefühl für sich selbst oder andere geprägt. Und so arbeite ich am liebsten für Menschen, von denen ich nichts weiß, keine Frage und kein Problem kenne - ich also frei bin von allen Fakten, allem Verständnis, allen Gefühlen. Ja - oft ist mir sogar ein Bild lieber, als die Person direkt zu sehen.
Das alles nur erwähnt, um das ganze Gebiet des Channelns etwas deutlicher zu umschreiben - verständlicher wird es mit Sicherheit dadurch nicht - außer für die, die es sowieso beherrschen. Darum sollen diese Schilderungen auch keinen verführen, es "einfach mal so auszuprobieren".
Lieber erst einmal jemanden fragen, der schon etwas Erfahrung damit hat - und dann in Ruhe und mit Ausdauer sich intensiv bemühen. Denn es lohnt sich - es ist ein Gottesgeschenk.
Mein Anliegen sind besonders die klaren Entscheidungshilfen - also mehr der informative, mehr mediale Teil in Form von verbalen Durchsagen, wo man erst einmal nur Zuhörer ist. Also auch die "Arbeit" für andere ...
Ich sehe zum Beispiel beim Channeln neben der beschriebenen inneren Arbeit auch die andere Möglichkeit, daß ich z.B. ein ganzes Wochenendseminar ohne Vorbereitung und Wissen um den genauen Inhalt durchgechannelt habe - eigentlich selbst interessierter Zuhörer war. Man muß da "sehr weit zurücktreten", um so etwas "geschehen zu lassen".
Bei beiden Arten ist es aber trotzdem wichtig, denke ich, die innere Ruhe und den notwendigen inhaltlichen Abstand zum Ergebnis zu haben, um nicht durch Wollen und Fürchten die wirklichen Hilfen in den Hintergrund zu drängen.
Es ist jedem "gegeben" - wenn man nur mit etwas Zurückhaltung auf Basis einer gefestigten Persönlichkeit an diese "Entdeckungen" herangeht.
...Wenn ich in die Zukunft „sehe", erblicke ich immer „ihn und mich"- aber nicht miteinander und zusammen - ich werde aber immer noch nur an ihn denken. Auch zwei Schamaninnen, die für mich reisten, haben das auch gesehen, ohne vorher et (Mehr)was über die Situation zu wissen....
Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Du willst Deinen Job wechseln - und stellst Dir nur einfach vor, wie Du Dich am neuen Arbeitsplatz "fühlen" möchtest ... - Also: Du weißt ja nicht, wie dieser aussehen wird, kannst es nicht wissen - laß es also nur beim Entstehen eines Gefühls, einer Empfindung. Keine Bilder! Denn die kommen nur aus der Vergangenheit (- es kann ja nichts anderes geben!).
Und mit Hilfe dieses Gefühls - jetzt vergleichbar auf Deine Zukunfts-Partnerschaft ausgerichtet - erschaffst Du Dir einen neuen Weg. Ohne Bilder. Daraus resultiert die Kraft, weiter nach vorne zu gehen und zu denken - ohne in der "traurigen" Vergangenheit fest zu stecken ...
Gut, die "Positiv-Denken" - Sprüche muß man loslassen - sie verbreiten viel Unglück, weil kaum einer sie richtig anwenden kann. Selbstbetrug muß ja nicht sein...
Etwas wundervolles, das mir begegnet ist, kann ich nicht wirklich „einordnen".
Ist es denn nicht mehr als ungewöhnlich, wenn sich zwei Menschen begegnen und feststellen, daß es mehr Übereinstimmungen zwischen ihnen gibt, als sogar für jedes (Mehr)Traumpaar wünschenswert wäre?
Nichtrauchen ist noch einfach, nie Kaffee zu trinken schon interessanter. Dazu der fast gleiche „Biorhythmus" mit gleichen Tagesabläufen und Eßgewohnheiten - vielen weiteren Vorlieben und Abneigungen bei der Ernährung.
Gut - in der „bewußteren" Gesellschaft kann man mit so etwas schon rechnen - der Verstand liefert da schon genügend Informationen. Wenn aber auch noch im spirituellen Bereich durch eine gemeinsame Ablehnung - z.B. zu ‚Jacob Lorber' - ein gleicher Wertebereich für tieferen Austausch besteht, gleiche Interessenschwerpunkte auch in diesen Fragen bestehen, wird es schon schwieriger, von Zufällen zu reden.
Da auch der berufliche Bereich extrem vergleichbar ist - sogar eine „über-Kreuz-Wechselbeziehung" zwischen Hobby und Beruf beider besteht - ist damit auch das gegenseitige Verständnis und Interesse gegeben, um auch das richtige Maß an Rücksicht auf den anderen zu nehmen - Arbeit und Freizeit bei beiden gleichen Rahmenbedingungen unterliegen.
Natürlich wohnen sie im vergleichbaren Umfeld - geräumig und die Häuser auf einem Hügel ihres Ortes stehend - mit den gleichen Entspannungseinrichtungen in Haus und Garten versehen.
Auch bei diesen Dingen kann man sagen, daß da vielleicht die gleiche Vorgeschichte ähnliche Auswirkungen hatte. Jedoch ist gerade das nicht der Fall, da sie einen sehr schwierigen Weg mit Kampf und Mühe hinter sich hat - er einige Schleifen dagegen recht leicht bewältigte.
Ebenso die gleichen Einstellungen zum Leben und zu anderen Menschen führten nur zu einem müden "Aha - wozu frage ich überhaupt noch". Verborgene Ängste und Hoffnungen, nie vorher ausgesprochen, boten das gleiche Bild.
Gut - das alles ist eine nette Geschichte - und man freut sich über so viel Gemeinsamkeiten und Harmonie. Und auch die Vielzahl der Bereiche ist schon so eindrucksvoll, daß es nicht mehr so einfach „übergangen" werden kann. Alles ja fast noch „normal", wenn diese Aufzählung nicht eben nur zehn Prozent des wirklichen Umfangs umfassen würde...
So meinte sie zwischendurch einmal: „Eigentlich hätten wir wohl Zwillinge werden sollen". Und deshalb ist das alles schon sehr verwirrend. Denn noch nie habe ich von „solchen Begegnungen" gehört oder gelesen - kann es so etwas wirklich geben - und wozu?
Wir lernten uns kennen, als ihr Forums-Abo auslief und meines begann - eigentlich auf den Tag genau. Und wenn nun im Verständnis füreinander einem in den ersten zwei Wochen gleich so viel geschenkt wurde, kann ich es wirklich "verstehen"?
Die Vorstellung einer „Seelen-Verwandschaft" paßt hier eigentlich nicht, da ja eben gerade auch die „äußeren" Übereinstimmungen ein Übermaß an dafür nicht erforderlichen Einklangs darstellen.
Das ganze bildet scheinbar einen besonderen Rahmen, um beiden gleich und ohne Verzögerung ein Signal von Geborgenheit und Zusammengehörigkeit zu vermitteln - sie auf weiteres vorzubereiten?! Denn das „übliche" über eine notwendig längere Zeit sich „Anzunähern" entfällt ja weitgehend.
Einige werden jetzt meinen, daß dieses Übermaß an Gleichklang eine Beziehung wohl eher langweilig machen würde. Dazu muß aber erwähnt werden, daß es natürlich auch so einige unterschiedliche Lebenssituationen gab, die eigene kleine Störungen in Gefühlen und Ängsten hinterlassen haben.
Aber auch z.B. die gleichen esoterisch-spirituellen Interessen stellen sich in der Art dar, daß das gleiche Ergebnis jeweils auf einem ganz unterschiedlichen Weg erreicht wurde - so ein gigantisches gegenseitiges Austausch-Potential geschaffen wurde. Als Beispiel kann man das Thema „Wünschelrute" von der rein energetischen Seite oder auch technisch angehen - sicher für den anderen mehr als interessant, auch diese neue Ansicht kennenzulernen.
Was kann nun ich bisher zu meinen Eindrücken und Erfahrungen mit diesem „Wunder" sagen? Tja - ich habe unendlich viel gelernt! Ja, über mich selbst. Denn ich durfte mich „spiegeln" - konnte mich selbst so erkennen und Dinge in mir „an die Oberfläche bringen", die ich eigentlich schon vergraben oder auch aufgegeben hatte.
So sind meine früher gescheiterten Beziehungen viel eher erklärbar, da ich wohl immer nach und nach „Teile von mir" verdrängt oder verleugnet habe, nur um mich einer Partnerin „anzupassen". Man „verliert sich selbst" dadurch mit der Zeit immer mehr - hat schon lange die Hoffnung aufgegeben, die einem selbst wirklich entsprechende Partnerschaft einmal leben zu können.
Meine neue Bekanntschaft erscheint mir auch „äußerlich" wie das Wiedererwecken einer ganz frühen, nie wirklich bewußt gewordenen, Vorstellung - und ist so viel hübscher und eindrucksvoller, als schöne Fotos und Gespräche es vermitteln konnten.
Und nun: Nach den Geschenken des „spirituellen Erwachens" und des Erkennens „wahrer und tiefer, selbstloser Liebe" nun mein drittes Lebenswunder: Ich habe mich selbst gefunden!
Was immer daraus wird - und was es wohl als Ursache und Ziel sein möge - es ist wohl mit das Größte im Leben, so einen Menschen zu finden, bei dem ich wirklich „ich selbst" sein kann - nun wirklich in einem übertragen doppelten Sinne.
Wie „verkraftet" man so eine Situation, wenn einem solch ein besonderer „nahestehender" Mensch plötzlich begegnet? Man wird in der Realität mit „mehr" konfrontiert, als man sich je zu träumen erhofft hatte.
Es wirft doch alle Vorstellungen und Zukunftspläne durcheinander - muß doch das eigene Leben - und die Einstellungen und Meinungen dazu - zur „Neuausrichtung" zwingen. So ganz einfach ist das eben nicht „zu bewältigen" - braucht Zeit, um sich in der eigenen Vorstellung seinen Platz zu erschaffen. Wie soll man damit nur umgehen?!
PS: Nur als Info - es gab kein "Happy End" - aber aus einigen vorstehenden Details vielleicht "erfühlbar" ...
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