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Esoterik
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Ergebnisse: 10Hat man mehrere Seminar-Lehrer kennengelernt, auch verschiedene Bücher gelesen, dann wird einem hoffentlich einiges aufgefallen sein ??!! Daß es nämlich nicht nur eine ganze Menge Widersprüche gegeben hat, nein - viele vorgetragene Methoden und Üb (Mehr)ungen waren leider nicht mit dem erhofften Erfolg verbunden.
Die Konsequenz daraus? Nun, wieder zu einem neuen Kurs - wieder sein Glück versuchen - es wird ja doch irgendwann einmal funktionieren "mit der Erleuchtung".Daß hier etwas "klemmt" beim Verständnis der Esoterik - und daß man sich von Seminaren und Büchern keine Wunder erhoffen sollte, ist leicht zu erklären: Die Lehrenden sind "auch nur Menschen" - d.h. sie lernen auch - und machen Fehler - und haben Probleme - und vermitteln auch diese weiter ...Welche Fehler und Probleme? Hier einiges, was man sich nicht antun sollte! Mit dem Einstieg in die Esoterik und den zu erlernenden Methoden der diversen Energie-Arbeiten, kommt meist schon bald folgendes Thema: Wie schütze ich mich vor bösen Mächten oder negativen Energien?Man macht dann also besondere Zeichen, bekommt b (Mehr)estimmte Einweihungen - nur, damit man nicht von schlimmen Wesen heimgesucht wird.Hätten die "Suchenden" etwas mehr Geduld - und würden ein wenig mehr Aufwand in die Erfahrung ihres eigenen Seins investieren - wäre es sehr leicht, durch eine gefestigte Persönlichkeit bereit für alle Veränderungen im Leben zu sein. Nun kommt also die Angst: ich mache etwas Neues, Ungewohntes - was kann da geschehen, werde ich dabei auch keinen Fehler machen, der verhindert, das große Ziel zu erreichen? Diese eigene Fehlermöglichkeit, Unzulänglichkeit gesteht man sich natürlich nicht ein - es muß also äußere Ursachen für ein Scheitern oder Probleme geben: Die bösen Wesen oder negative Energien anderer fehlgeleiteter Menschen - am schlimmsten sind da noch die Seelen von Verstorbenen, die einen Körper suchen. Damit erreichen wir das Niveau von Aktienverkäufern, die Papiere von nicht mehr existierenden Firmen verkaufen wollen: Etwas Verstand sollte man doch immer noch einsetzen - gerade, wenn man sich für etwas Neues interessiert.Also: Etwas mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten - und auch eine klare Entscheidung für die Ideale, die man leben möchte. Ohne eine positive Lebenseinstellung "trifft" man ein Auto oder einen Geist. In einem anderen Beitrag schon angesprochen, ist dies ein beliebter Sport für Esoteriker: Wie befreie ich mich von allen möglichen Wesenheiten, die mir meine ganze Aura durcheinanderbringen und mir meine schöne esoterische Laune verderben?
Auch we (Mehr)nn es "Besetzungen" geben sollte, ist das, was hier in der Esoterik getrieben wird, eine Verdrängung eigener Unzulänglichkeit - die Angst, sich mit sich selbst und den eigenen Schwierigkeiten ehrlich auseinander zu setzen.
Die Funktion: Jeder ist mit einer Handvoll Problemen auf die Welt gekommen. Und vielleicht arbeitet er auch daran. Aber bei einem seiner Probleme resigniert er - er möchte dieses Thema, diese Aufgaben genau so gut bewältigen wie die Person X, die ja so mühelos mit dieser so schweren Aufgabe fertig wird.
Ich will auch mit dieser Problematik fertig werden, ich müßte nur so sein wie X. Und so wird er dann zu einem Teil wie X - er übernimmt bestimmte Arten seines Verhaltens usw. - Und es funktioniert - die Aufgaben sind zu schaffen.
Gut so? Er selbst hat es allein nicht geschafft - die Eigenschaften von X mußten her. Also waren einige der eigenen Fähigkeiten unzureichend - werden verleugnet - durch die Möglichkeiten des X-Seins ersetzt. Sich selbst aber in Frage zu stellen - sich von sich selbst zu distanzieren - bedeutet aber auch, daß man die Liebe verliert: Wer sich nicht selbst akzeptiert, kann sich nicht lieben - und kann erst recht nicht andere lieben oder die Liebe anderer annehmen!
Ein Mensch ohne Liebe verändert sich aber in allen Bereichen - er wird zu einer anderen Person - als wäre er von einer anderen Seele besetzt. Wenn man es wörtlich nimmt, stimmt es sogar ein klein wenig - aber es ist doch so anders.
Also: Sich auf sich selbst konzentrieren - auf seine Fähigkeiten stolz sein (nicht eingebildet) - und an seinen scheinbaren Schwächen arbeiten (man muß sich erst einmal kennenlernen, um nicht den anderen die Zuweisung von Schwäche zuzugestehen). Und niemals versuchen etwas zu erzwingen, was erst durch inneres Wachstum nach und nach erreichbar ist.
Mit dieser Frage sollte man sich beschäftigt haben, bevor irgendwelche Aktivitäten in Angriff genommen werden. Es ist ja so (zu) einfach zu sagen, ich "mache" Esoterik, ich wende Esoterik an oder gar: Ich lebe esoterisch.
Was kann ich mi (Mehr)t der Esoterik anfangen ?
Das Verständnis der ESOTERIK ist nicht ganz einfach, denn unter dem Schlagwort Esoterik ist zu viel zu finden - auch Dinge, die nicht sehr gut sind von ihrem Ruf: Scharlatanerie, Betrug, Täuschung, Geld unlauter verdienen - dubiose Magie sogar - Ausnutzen der Gutmütigkeit und des Vertrauens anderer.
Noch schlimmer erscheinen mir aber diejenigen, die sich etwas aus dem großen Gebiet der Esoterik suchen und es nur deshalb ausprobieren, weil jemand ihnen sagte, das würde ihnen Vorteile, Nutzen bringen.
Wenn man also die Esoterik grundsätzlich mißverstehen will, dann heißt das: Wenn ich die oder die Technik anwende, dann bekomme ich das oder das bestimmte Ergebnis als Gewinn dafür heraus.
Ein Beispiel: "Mit dieser bestimmten Methode werde ich ganz ruhig und zuversichtlich und kann mich dadurch besser meinem stressigen Job widmen". Es ist also doch eher wirklich eine "Technik" - und nichts Spirituelles, keine geistige Weiterentwicklung?
Gut - dann doch lieber vom Arzt weiterhin Schmerztabletten und Beruhigungsmittel verschreiben lassen - und für viel Geld sich ein neues Auto gegen Minderwertikeits-Komplexe vor die Tür stellen - da hat man dann doch mehr für seine innere Ruhe getan.
Wer nicht bereit ist, in und an sich zu arbeiten, etwas für ein selbst gewähltes Ziel auch selbst zu tun - sich und seine Einstellung zu überprüfen und nötigenfalls zu korrigieren - der sollte sich mit allem anderen, aber nicht mit der Esoterik beschäftigen.
Einen Esoterik-Kurs nach dem anderen zu machen ist reine Selbsttäuschung - man gaukelt sich durch äußere Aktivitäten die scheinbare Beschäftigung mit Lebensidealen vor.
Eben absolut falsch: Denn nur die Ruhe in einem selbst kann einem die Chance b (Mehr)ieten, Erfahrungen durch die angewendeten Esoterik-Methoden zu eigenem inneren Wachstum zu entwickeln.
Eine äußere Anleitung kann nur diejenigen Entwicklungsprozesse erleichtern, die man schon in sich vorab begonnen hat. Seminare verstärken die eigenen Bemühungen durch z.B. das Gruppengefühl, gemeinsam an den gleichen nicht ganz einfachen Idealen zu arbeiten - nicht ganz allein auf dem jeweils eigenen Weg zu sein.
Was nützt es mir, alles über Edelsteine zu wissen, wenn ich nur den Stein deshalb in die Hand nehme, um ihn wegen seiner Kostbarkeit zu bewundern?
Wer viel liest, weiß viel und wird weiser? Nun gut, für Kreuzworträtsel und aufdringliche Konversationen sicherlich geeignet - aber was soll das im Bereich der Esoterik? Wenn ich aus hundert Büchern die Meinung von hundert Leuten gelesen habe - wa (Mehr)s weiß ich dann mehr über mich?
Ein Buch, das einen vom Thema her anspricht, sollte man in kleinen Etappen und langsam lesen - immer wieder ausreichende Pausen machen, um das gelesene zu verarbeiten: Ist es auch für mich zutreffend, was denke und fühle ich dazu? Dabei werden so viele eigene Gedankengänge angeregt, daß sie einen irgendwann so auslasten, daß man auch für noch so interessante Bücher keine Zeit mehr hat - die eigene innere Thematik einem wichtiger wird.
Haben die Themen heilen durch z.B. Geistheilung oder Handauflegen etwas mit Esoterik, mit diesen vielen unterschiedlichen Techniken die es ja gibt, zu tun?
Mit den Methoden und Hilfsmitteln wohl nicht, aber mit den möglicherweise ausgelösten inner (Mehr)en "meditativen" Vorgängen - der inneren Erkenntnisse und der Bewußtwerdung.
Bewußtwerdung? Klingt schön - die Frage ist nur, was soll / kann einem bewußt werden? Also: Das Verständnis der eigenen Existenz oder das, was mancher Gott nennt - oder, was man als Sinn des Lebens usw. bezeichnen könnte.
Es ist kein Gebiet, das man über viel Literatur oder den Verstand sich aneignen kann - es ist die Essenz unseres Daseins. Und im Bewußtsein dieses Erkennens findet man Kräfte, die alles vermögen - auch die Heilung von Beschwerden in körperlichem oder seelischem Sinne - und gibt es da noch Grenzen?
Tue Gutes und laß dich auch gut dafür bezahlen!
Tja - sicherlich so nicht: Es würde bedeuten, daß man sich mit den Esoterik-Methoden beschäftigt, sie beherrschen und anwenden lernt - schließlich zu besonderen Fähigkeiten gelangt. Und die positiven (Mehr) Wirkungen, die man dann bei anderen bewirken kann, läßt man sich nun bezahlen. Also: Dafür, daß man seine Ideale lebt, bekäme man Geld - kann das gut und richtig sein?
Betätigt man sich in der Esoterik um einmal damit Geld zu verdienen, dann kann man vielleicht kleine Erfolge erzielen- aber nur anfänglich, da das eigene Ich den Entwicklungs-Betrug mit entsprechendem negativen Resultat beantwortet: Diese fehlgeleitete innere Entwicklung wird sich in einer schwierigen Bewährungsprobe im Alltag finden: Die Freude am finanziellen Gewinn wird durch andere Belastungen nicht aufkommen können.
Esoterik also ohne Geld? Nein, das ist auch nicht gemeint - dann sollte man ins Kloster gehen - und auch da verdient man sich ja seinen Lebensunterhalt durch tägliche Arbeit! Wie in unserer Gesellschaft notwendig, muß man für jede Leistung auch etwas bekommen, um seine täglichen Ausgaben bestreiten zu können!
Sagen wir es so: Die aufgewendete Zeit muß ab einer bestimmten Grenze honoriert werden - gelegentliche unentgeltliche Hilfe ist ja wohl selbstverständlich. Oder lassen Sie sich gerne ausnutzen - von Leuten, die Ihre Hilfe z.B. nur suchen, weil sie zu bequem für eingene Anstrengungen sind? So wie Leute, die sich der Esoterik bedienen, wie wenn sie eine Tablette gegen Kopfschmerzen nehmen, nur um nicht mit dem Alkohol aufhören zu müssen?Und: Es muß nicht immer Geld sein - auch eine andere Gegenleistung kann für beide Seiten geeignet sein. Man sollte die Hilfen, die hier erbracht werden, auch richtig würdigen - aber ist es nicht leider auch so, daß das, was nichts kostet, auch als nichts wert gilt?
Gilt nicht auch: Ich kann eine für mich erbrachte Leistung besser annehmen, wenn ich "nicht in der Schuld" des anderen verbleibe - einige interessante Lernprozesse ...
Esoterik ist nichts anderes, als ein Sammelbegriff für verschiedenste Methoden und Wege - aber nicht alles ist für jeden gleich gut geeignet.
Es sind hier Hilfsmittel vorhanden, die den eigenen - in einem selbst entschiedenen - Weg etwas vereinfac (Mehr)hen können - die Entscheidung für eine Methode ist sinnlos, wenn es nicht in einem selbst einen Umdenkungsprozeß gegeben hat, der die Esoterik nur als Unterstützung und Anwendungs-Übung benutzt.
Was wären REIKI oder das Pendeln, wenn sie nicht zu einer größeren Sensibilität und Offenheit führen würden - man dafür nicht auch die innere Bereitschaft in sich selbst erkannt hätte?
Esoterik hat nichts mit Leistung und Gegenleistung zu tun.
Man macht es nicht, um etwas zu erlangen, sondern weil man die Grundprinzipien einfach nur für richtig und wichtig hält - für sich selbst, als Lebensprinzip.
Und: man erwartet eben auch ni (Mehr)chts - keine Belohnung für einen vorbildlichen Umgang mit seinen Mitmenschen - das eigene Verhalten ist Ursache und Ergebnis zugleich!
Es ist ein Weg mit vielen Hindernissen - und ab einem bestimmten Punkt auch ohne "Rückweg"!
Der Sufi Reishad Field hat das in einem Vortrag so verdeutlicht:
Mein Weg verläuft - sozusagen auf der "Suche" - wie in einem Labyrinth, einem Irrgarten. Ab einem bestimmten Zeitpunkt sind meine Erkenntnisse so angewachsen, daß ich nicht mehr zurück kann.
Das heißt also, daß ich genug von "Gott und der Welt" verstehe, um nicht mehr in meine "alten Verhaltens-Muster" zurück zu fallen.
Ich habe für mich - in meinem Innern - den eigenen Weg so gefunden, daß ich ihn jetzt allein gehen kann. |
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