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Ergebnisse: 10Bin ich einem Partner „zumutbar“?!
Bisher haben wir uns alle hauptsächlich mit unseren Wünschen und Vorstellungen von einem Partner beschäftigt, Bilder von dem idealen zukünftigen Zusammenleben gemacht. Und auch, ob wir „innerlich“ dafür bereit (Mehr) sind - was wir für dieses Miteinander erwarten und erreichen wollen.
Auch trotz all dieser intensiven „Vorbereitung“ kann dieses „Projekt“ aber scheitern! Haben wir auch nichts vergessen? Denn wer ist schon wirklich ehrlich zu sich selbst? Stellen wir uns deshalb folgende Fragen:
1. Habe ich meine vergangenen Beziehungen wirklich restlos „verarbeitet“?
2. Suche ich in einer neuen Partnerschaft nur den Ersatz für etwas unerfüllt gebliebenes?
3. Will ich – egal wie – nur nicht mehr allein sein?
4. Bin ich bereit, auf bestimmte Gewohnheiten zu verzichten, um dem anderen einen Gefallen zu bereiten?
5. Sind meine zwischenzeitlich erworbenen Angewohnheiten und Verhaltensmuster überhaupt noch „gesellschaftsfähig“?
6. Kann ich auch einmal – aus Rücksicht auf den Partner – meine eigenen Vorstellungen und Pläne zurückstellen?
7. Bin ich bereit, „Raum“ in meinem Leben frei zu machen, so daß er überhaupt einen Platz bekommt?
8. Habe ich genug Erfahrungen verarbeitet, um nicht im neuen Miteinander die alten Probleme erneut aufleben zu lassen?
9. Benötige ich eine Beziehung für mein Selbstwertgefühl – und zur äußeren Selbstdarstellung?
10. Interessiere ich mich nicht vielmehr für eine „Teilzeit-Beziehung“, um ungehindert so weiterleben zu können, wie bisher?
11. Habe ich mich „gehen lassen“ – bin körperlich und bei den Manieren aus den „Normen gelaufen“?
12. Sehe ich mehr die Erlebnisse der Vergangenheit als „mein Leben“ – oder erwarte ich noch etwas Besonderes?
13. Was „bin ich bereit zu teilen“?
14. Bin ich lernfähig – kann ich auch andere Ansichten und Gewohnheiten „mir zu eigen“ machen?
15. Was hält mich in der Vergangenheit fest, versperrt mir den Blick auf die Zukunft?
Welche Fragen fehlen hier noch?!
Und: Gibt es eine einzige, die ich nicht vorbehaltlos positiv beantworten kann, sollte ich mich da nicht erst noch ein wenig mehr „mit mir selbst“ beschäftigen, als mich suchend „nach außen“ zu orientieren?
Warum ist das so wichtig? Wenn ich mich nicht selbst „gefunden“ und „sortiert“ habe, belaste ich eine mögliche Beziehung gleich wieder so, daß ich sicher nicht lange Freude daran finden werde. Und: Sicher auch wieder an die falsche Person gerate …
Viel Spaß beim „Nachdenken“! So - wie beschrieben - kann ich es mir kaum vorstellen. Man müßte schon sehr weit "abgehoben" sein, um nicht vom Verstand in "bestimmte Bildvorstellungen" der eigenen Vergangenheits-Wünsche "abgedrängt" und somit fehl (Mehr)geleitet zu werden.
Nehmt es aber doch anders: Es geht mit Sicherheit viel einfacher, sich das "Gefühl" zusammen mit dem Wunschpartner zeigen zu lassen. Ich habe das in Form einer Astralreise erfahren dürfen - und später immer wieder auch spontan zur Verstärkung.
Warum ist das so wichtig? Man hat nun plötzlich den "Maßstab" immer bei sich, um auch einmal "Nein" sagen zu können, bevor man wieder den zu leichten Weg nimmt und in eine "Nicht-mehr-warten-können"-Beziehung hinein schliddert.
Übt Euch einmal in diesem ersten Versuch, Euch der "Zukunft anzunähern".
...ich habe Dir nicht widersprochen - finde Deine Erfahrung einfach genial. Und: Ich halte sie für mich nicht für möglich - für mich persönlich. Leider.
Denn das ist es, was ich versuchte darzustellen - ohne Deine Erfahrungen "in Frage zu stellen": Bei vielen Menschen steht der Verstand dem entgegen, diese Traumbilder als "möglich" zuzulassen und dann auch zu erkennen. Meine Meinung dazu ist bestimmt nichts "Besseres" dazu - im Gegenteil: denn das kann es ja gar nicht geben.
Nur für alle, die sich diese tolle Erfahrung Deiner Art nicht zutrauen - und somit durch die Größe Deines Erlebnisses eventuell die Hoffnung aufgeben, so ein besonderes Erlebnis je haben zu können - ist mein "kleiner Weg" gedacht - nur einfach, um "Deiner Richtung" folgen zu können
Ich strebe nicht nach Wundern - lasse mich aber gerne von ihnen überraschen. Darum erzähle ich (meist) das nur weiter, was für die meisten nachvollziehbar und hoffentlich auch erreichbar ist - mit einfachen Schritten - auf ihre jeweils eigene ganz spezielle Art. Diese Frage ist nicht so ganz einfach zu beantworten - obwohl die meisten sie sich stellen, stellen sollten. Nähern wir uns der Antwort an - durch mehrere „kleinere" Fragen:
1. Will ich eine Beziehung?
Eigentlich ziemlicher Blödsinn diese Fra (Mehr)ge... Wie beantwortet man Fragen vom Niveau „Willst Du glücklich werden?" - Da kommen dann alle Ängste, Wünsche, Vorurteile, Erwartungen und Prägungen des ganzen Lebens mit hinein - also keine Basis für eine feinschichtigere Überlegung.
2. Was bin ich bereit, für eine Beziehung aufzugeben?
Im Prinzip ALLES - bis auf zwei, drei Dinge. Das, was mich als Persönlichkeit in meiner Existenz definiert, ist nicht in Frage zu stellen: Mein eingeschlagener persönlicher Weg der spirituellen Weiterentwicklung, meine zur Lebensbeurteilung dienenden Wertebegriffe, meine Basis der beruflichen Existenzsicherung. Über alles andere lasse ich gerne mit mir reden, es mit dem Partner gemeinsam neu definieren.
3. Was bin ich bereit, für eine Beziehung zu opfern?
Auah! Nichts - natürlich. So eine schmerzhafte Art von Verzicht würde von Anfang an eine Belastung der Beziehung verursachen, die sich später rächen wird. Er bringt einen Hund mit, sie eine Katze - soll einer auf seinen „Liebling" verzichten? Darf man so etwas vom anderen erwarten? Also muß eine wirklich „gemeinsame" Lösung gefunden werden.
4. Würde ich alles für einen Partner tun?
... und mich dann so weit selbst verleugnen, daß er schon bald das Interesse an mir verlieren wird! Fragen sollte man sich dabei, ob der Wunsch nach Miteinander nicht nur als Ausgleich für vordergründige Bedürfnisse besteht - man nur nicht mehr allein sein will, nicht mehr die Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen möchte.
5. Wieviel an „Raum und Zeit" kann ich einem Partner geben?
Die Frage beinhaltet schon fast einen Ausschlußgrund - die Unfähigkeit, ein gemeinsames Leben zu führen. Wer so eine „eingefahrenes" Leben voller Rituale hat, daß er z.B. abends immer seine anderthalb Stunden im Bad benötigt - auch wenn man erst um Mitternacht nach hause kommt - der wird einen Partner nur als Belastung empfinden.
Dazu gehören auch all die, denen die „Umsorgung" ihrer Wehwehchen und Allergien so strenge Beschränkungen auferlegen, daß ihr Tagesablauf nicht gestört werden darf. Na - und dann all die Vereine und anderen wichtigen Verpflichtungen ...
6. Was möchte ich mit einem Partner erreichen?
Eine Familie haben, Reisen machen, ein Haus bauen, ...? Hmmh - „billiger" wäre das alles ohne eine Beziehung zu erlangen. Ein Partner wäre dann also nur „Erfüllungs-Gehilfe" - das menschliche kommt doch da eigentlich zu kurz?! Ursache und Wirkung - erst den Partner finden - dann „erarbeiten", wie man ein gemeinsames Leben sieht - sich dann diese Aufgaben eventuell von selbst ergeben werden.
Sonst hat man irgendwann ein schönes Haus und Kinder - und der Partner ist schon längst eigene Wege gegangen, weil er nicht zu einem paßte.
Ach so - die Antwort fehlt noch: Nichts! Einfach abwarten, was sich entwickelt - ich kenne doch noch nicht des anderen Eigenschaften... Die „Qualität" meiner Wahl wird mir die richtige „Ergänzung" für mein Leben bringen.
Das alles nur ein kleiner "Denkanstoß" - entstanden aus einigen Gesprächen und E-Mails.
Erst sich selbst betrachten - dann den anderen - es könnte nützlich sein
Diese Frage bezieht sich natürlich auf eine mögliche Beziehung. Und zwar auf genau die Situation, wenn man trotz verlockender Aussichten im Miteinander doch schon erkennt, daß man sich über einige wesentliche Unstimmigkeiten nicht sehr lange selbs (Mehr)t wird hinwegtäuschen können.
Denkbar wären grundsätzlich unterschiedliche Lebensvorstellungen, private nicht akzeptable Interessen oder Hobbys, körperliche Einschränkungen oder Besonderheiten, einen negativ berührende persönliche Eigenschaften, ...
Nein - es geht hier nicht um die normalen Anpassungs-Aufgaben einer neuen Beziehung. Und deshalb auch gerade nicht um die so häufige Ermahnung, jedwede Partnerschaft als notwendige Lernaufgabe anzusehen ... - man sollte doch vielleicht etwas mehr „Selbstverantwortung" übernehmen, oder?!
Habt Ihr also einmal „rechtzeitig" erkannt, daß eine mögliche Beziehung die Wiederholung alter Fehler sein würde?
Und daß Ihr aus der Erfahrung gelernt habt, nicht zum wiederholten Mal auf die „falsche" Art von Partner „hereinzufallen" - doch das eigentlich ein Zeichen von „sich selbst zu finden" - besser seinen Werten und Bedürfnissen zu vertrauen zu können.
Woran merkt man nun so etwas am besten - worauf sollte man achten - wann ist der rechtzeitige Zeitpunkt zum „Absprung", um Beiden unnötige Belastungen zu ersparen?
Für mich doch recht wichtige Überlegungen ...
"...Beziehungsprobleme sollen leichter zu lösen sein, wenn man die die Geschlechterrollen nicht mehr berücksichtig. Und man grundsätzlich davon ausginge, daß Frauen faszinierende Geschöpfe sind - und das sollten sie auch bleiben, egal welchen (Mehr) Beruf sie ausüben..."
Was für eine Aussage! Wenn das nur so einfach wäre ...: vergessen von "Geschlechterrollen" - was für ein interessanter Begriff - und von "faszinierenden Geschöpfen", die die Frauen trotz Berufsalltags bleiben sollen - das ist fast schon ein Widerspruch, oder?!
Denn - gerade in der heutigen harten Berufswelt müssen auch Frauen oft "ihren Mann stehen" - in meiner Meinung nach oft absolut ungeeigneten "Rollen". Darunter leidet das "faszinierende Geschöpf" - muß sich doch oft erst wieder als "Partnerin" wiederfinden. Denn berufliche Lebens-"Härte" paßt doch irgendwie nicht zu diesen romantischen Vorstellungen, oder?
Es hat nichts mit einem oder dem jeweiligen Beruf zu tun - das ihren "Mann stehen" soll darauf hinweisen, daß die Frauen heute durch den Beruf teils sehr extrem beansprucht werden. Es gab auch Zeiten, wo die Frau entsprechend ihren "weiteren" Eigenschaften mehr Frau sein konnte, sich nicht im harten Erwerbsalltag in „gleichen Berufs-Rollen" aufreiben mußte.
Ist es eine erstrebenswerte Vorstellung, wenn eine Frau total fertig von der Arbeit ist - und mit ihren Gedanken nicht abschalten kann, weil der Druck, ihren Job nicht zu verlieren über allem schwebt? Endlich hat sie es zwar geschafft, sich etwas aufzubauen - und wie viel schwerer mußte sie dafür arbeiten - immer mit der Furcht im Hintergrund, alles wieder zu verlieren?!
Männer haben diesen Druck auch - Frauen, denke ich, in gleicher Position stärker. Keinem sei diese Belastung gewünscht - jeder sucht doch eigentlich einen Ausweg daraus.
Und: Hat so etwas nicht auch Auswirkungen, daß man nicht Frau oder Mann so sein kann, wie es „richtig" wäre? Nur wenn man weiß, wie Frauen sein können, bedauert man zutiefst, wieviel durch "unsere Gesellschaft" gerade in dem angegeben Bereich beschädigt wurde.
Darum gerade muß es doch eigentlich unser aller „Ziel" sein, von diesen Rollen wegzukommen, von falschem „Selbstbestätigungsstreben" - hin zu einem natürlichem "Sein" von Frau und Mann - und dafür bietet unser Alltag zu wenig Raum - im wörtlichen Sinne.
Gibt es also - so provokant es klingt - einen "Verlust der Weiblichkeit"? Nein - es sind ja Grundeigenschaften - glücklicherweise.
Aber die Zeit und Gelegenheit diese Eigenschaften "auszuleben" und auch im Miteinander verstärkt einzubringen, das ist das, was ich bemängele. Und deshalb verstehe ich so viele, die "aussteigen" möchten - sich neben dem Berufs- oder Familiendruck doch noch die Zeit schaffen wollen "zu leben".
Was nützt mir also eine zu bewundernde Weiblichkeit, wenn beide Seiten keine zeitliche Gelegenheit haben, sie zu genießen...?Das klingt egoistisch - ist auch so gemeint... "Ich weiß, daß immer noch eine große Liebe - die nicht lebbar scheint - in meinem Herzen ist. So erfahre ich in neuen Begegnungen eine Distanz, die aus mir selbst heraus produziert wird - alle sind da doch nur zweite Wahl..."
Wer das nic (Mehr)ht selbst erlebt hat, kann solch eine Ratlosigkeit nicht verstehen. Gerade auch den Ausdruck, daß alle anderen "nur zweite Wahl" sein könnten, bringt einen doch zur Verzweiflung. Was soll das alles dann überhaupt noch?!?!
Schlimmer wird es dann eventuell auch noch dadurch, daß der andere eigentlich der gleichen Meinung in der Bewertung der Besonderheit ist - es aber für ihn Gründe gibt, einen anderen Weg zu wählen. Was hat das noch mit den erträumten Idealen zu tun - die ja scheinbar in Erfüllung gingen - aber nicht in der Realität Bestand haben können? Was soll das alles also nur?
Und: eigentlich kann einen jeglicher "Ersatz" nicht trösten, ist eher eine Belastung der noch lebendigen alten Gefühle.
Der einzige Ausweg: Akzeptiere es als Lektion (klingt einfach - aber eigentlich so sinnlos ...) in der Form, daß man sich vorstellt, was einem diese Begegnung an Erkenntnissen gebracht hat. Besonders: In welchen Punkten habe ich mich neu entdeckt, verschüttetes der Vergangenheit ist wieder an die Oberfläche gekommen - Teile von mir, die mich jetzt wieder vervollständigen! Und das Erleben-Dürfen dieser Begegnung und der damit noch immer vorhandenen Gefühle! Über all das empfindet man so viel Dankbarkeit - kann wirklich glücklich sein.
Und vielleicht gibt das dann auch die Kraft, weiter voraus zu blicken - obwohl man sich nicht vorstellen kann, daß das Erlebte übertroffen oder gar erreicht werden könnte. Aber das Bewußtsein, diese Besonderheiten und sich empfangen und erkannt zu haben, sollte ausreichen, nicht mehr nur zurück zu blicken.
Es geht - braucht aber Zeit.
Aber in solcher Situation darf man auch noch von etwas anderem ausgehen: Es geht weiter - und es wird besser!
Jetzt wird man es nicht verstehen - nicht glauben können - aber es ist so. Die einzige Voraussetzung ist: Man muß sich treu bleiben - seinen Wünschen und seinen Idealen. Und eben nicht "die zweite Wahl" ergreifen - sozusagen aus Frust und Resignation.
Im Moment wird man das alles als leeres Gerede von sich weisen - als versuchten Trost, als übliche "esoterische Schönrederei". Aber ich habe es so erlebt - es ist wirklich möglich, kein Wunschdenken.
Und es ist - gerade so, wie man sich jetzt so schlecht fühlt - eigentlich nicht vorstellbar. Denn - hatte man das endlich gefunden, was man sich immer ersehnte - versteht nun die Welt nicht mehr - daß es nicht "das" sein soll?! Wie kann es da noch etwas Besseres geben, hat man doch eigentlich das Optimum vor Augen?
Nun - das Leben bietet einem mehr, als man sich mit unserem begrenzten Wissen und Wünschen ausmalen kann - ja wirklich, unsere Wünsche können übertroffen werden! Und eben auf ganz andere Art und Weise, als wir denken. Wir dürfen eben nicht aus der Vergangenheit unsere Maßstäbe dabei einsetzen - und uns selbst damit begrenzen.
Was soll man also wünschen, sich vorstellen? Man wird da keine Antwort finden, die das jetzige Bild übersteigt - also sollte man damit aufhören, sich über eine Alternative Gedanken zu machen - es wird nur Traurigkeit bringen.
Am besten geht man ein ganz bißchen anders vor - bringe sich in einen Zustand ganz losgelöst vom "Jetzt" - entspannt sich total und „denkt" sich einfach in die Zukunft hinein, spürt sie - ist offen für ein Gefühl aus der Zukunft!
Und empfindet eine ganze feine, ganz leise Schwingung - ein feines Surren, Summen - ganz vorsichtig beginnend - das einen mehr und mehr einnimmt und ausfüllt - und was einfach nur mit "Wundervoll" zu bezeichnen ist.
Das ist die Liebe, die auf einen wartet - etwas Schöneres gibt es nicht. Nicht so laut und verwirrend, wie das Gefühl "Verliebtheit" - aber kräftiger und durchdringender. Und es wird einen leiten, sich selbst treu zu bleiben - optimistisch nach vorne zu schauen.
Und damit sind wir wieder bei der Frage: "Bin ich bereit für eine Beziehung?". Wenn man sich auf dieses "Fühlen der Zukunft" einläßt, wird man die Antwort selbst erfahren. Und den Zwischenweg - mit all den Holprigkeiten des Moments - auch einigermaßen durchstehen.
....In dem Moment, als wir uns zum ersten Mal in die Augen schauten war die spätere Trennung - von oben schon beschlossen - festgelegt, auch der genaue Zeitpunkt...
Hmmh - das gefällt mir überhaupt nicht - ich möchte mir nicht mein Schicksal aus d (Mehr)er Hand nehmen lassen! Wenn alles so vorgezeichnet ist, wie Du es sagst, dann gibt es doch auch keine Entscheidungs-Freiheit, ob ich mich weiter-entwickeln will?
Bin ich plötzlich nicht mehr von meinen Idealen überzeugt und "werfe alles hin" - lebe nur noch konsumierend und unzufrieden - dann soll das genauso vorhergeplant sein, wie das Gegenteil - also zu lernen, sich um Erkenntnisse zu bemühen, den Sinn zu erfragen?
Dann möchte ich eigentlich in dieser Welt nicht leben - denn "Leben" ist das nicht - ich muß die Freiheit haben, alle Fehler zu machen - oder auch einige auszulassen.
Und so ist es auch mit den Beziehungen: Ich brauche eventuell einen Partner, um durch ihn etwas zu begreifen - das heißt aber nicht zwangsläufig, ihn irgendwann verlassen zu müssen, wenn ich genug gelernt habe. Umgekehrt muß ich vielleicht lernen, welche Fehler ich bei der Verbindung mit ihm gemacht habe - alles das ist doch möglich. Und sicher nicht vorbestimmt.
Die Trennung von einem bisherigen Partner ist doch eher eine Art Entwicklungsschritt - mehr eine sich voneinander entfernende Bewußtheit über den Sinn des jeweils einzelnen und des gemeinsamen Lebens - die persönlichen Wege führen auseinander. Und wieder hat man die Entscheidung, wie weit und in welcher Form man trotzdem miteinander lebt. Oder eben sich trennt. In der Regel ein Einzel-Entschluß - vom anderen mehr oder weniger akzeptiert.
Also - ein bißchen mehr Freiheit sollten wir uns gönnen ... - oder?!
Etwas wundervolles, das mir begegnet ist, kann ich nicht wirklich „einordnen".
Ist es denn nicht mehr als ungewöhnlich, wenn sich zwei Menschen begegnen und feststellen, daß es mehr Übereinstimmungen zwischen ihnen gibt, als sogar für jedes (Mehr)Traumpaar wünschenswert wäre?
Nichtrauchen ist noch einfach, nie Kaffee zu trinken schon interessanter. Dazu der fast gleiche „Biorhythmus" mit gleichen Tagesabläufen und Eßgewohnheiten - vielen weiteren Vorlieben und Abneigungen bei der Ernährung.
Gut - in der „bewußteren" Gesellschaft kann man mit so etwas schon rechnen - der Verstand liefert da schon genügend Informationen. Wenn aber auch noch im spirituellen Bereich durch eine gemeinsame Ablehnung - z.B. zu ‚Jacob Lorber' - ein gleicher Wertebereich für tieferen Austausch besteht, gleiche Interessenschwerpunkte auch in diesen Fragen bestehen, wird es schon schwieriger, von Zufällen zu reden.
Da auch der berufliche Bereich extrem vergleichbar ist - sogar eine „über-Kreuz-Wechselbeziehung" zwischen Hobby und Beruf beider besteht - ist damit auch das gegenseitige Verständnis und Interesse gegeben, um auch das richtige Maß an Rücksicht auf den anderen zu nehmen - Arbeit und Freizeit bei beiden gleichen Rahmenbedingungen unterliegen.
Natürlich wohnen sie im vergleichbaren Umfeld - geräumig und die Häuser auf einem Hügel ihres Ortes stehend - mit den gleichen Entspannungseinrichtungen in Haus und Garten versehen.
Auch bei diesen Dingen kann man sagen, daß da vielleicht die gleiche Vorgeschichte ähnliche Auswirkungen hatte. Jedoch ist gerade das nicht der Fall, da sie einen sehr schwierigen Weg mit Kampf und Mühe hinter sich hat - er einige Schleifen dagegen recht leicht bewältigte.
Ebenso die gleichen Einstellungen zum Leben und zu anderen Menschen führten nur zu einem müden "Aha - wozu frage ich überhaupt noch". Verborgene Ängste und Hoffnungen, nie vorher ausgesprochen, boten das gleiche Bild.
Gut - das alles ist eine nette Geschichte - und man freut sich über so viel Gemeinsamkeiten und Harmonie. Und auch die Vielzahl der Bereiche ist schon so eindrucksvoll, daß es nicht mehr so einfach „übergangen" werden kann. Alles ja fast noch „normal", wenn diese Aufzählung nicht eben nur zehn Prozent des wirklichen Umfangs umfassen würde...
So meinte sie zwischendurch einmal: „Eigentlich hätten wir wohl Zwillinge werden sollen". Und deshalb ist das alles schon sehr verwirrend. Denn noch nie habe ich von „solchen Begegnungen" gehört oder gelesen - kann es so etwas wirklich geben - und wozu?
Wir lernten uns kennen, als ihr Forums-Abo auslief und meines begann - eigentlich auf den Tag genau. Und wenn nun im Verständnis füreinander einem in den ersten zwei Wochen gleich so viel geschenkt wurde, kann ich es wirklich "verstehen"?
Die Vorstellung einer „Seelen-Verwandschaft" paßt hier eigentlich nicht, da ja eben gerade auch die „äußeren" Übereinstimmungen ein Übermaß an dafür nicht erforderlichen Einklangs darstellen.
Das ganze bildet scheinbar einen besonderen Rahmen, um beiden gleich und ohne Verzögerung ein Signal von Geborgenheit und Zusammengehörigkeit zu vermitteln - sie auf weiteres vorzubereiten?! Denn das „übliche" über eine notwendig längere Zeit sich „Anzunähern" entfällt ja weitgehend.
Einige werden jetzt meinen, daß dieses Übermaß an Gleichklang eine Beziehung wohl eher langweilig machen würde. Dazu muß aber erwähnt werden, daß es natürlich auch so einige unterschiedliche Lebenssituationen gab, die eigene kleine Störungen in Gefühlen und Ängsten hinterlassen haben.
Aber auch z.B. die gleichen esoterisch-spirituellen Interessen stellen sich in der Art dar, daß das gleiche Ergebnis jeweils auf einem ganz unterschiedlichen Weg erreicht wurde - so ein gigantisches gegenseitiges Austausch-Potential geschaffen wurde. Als Beispiel kann man das Thema „Wünschelrute" von der rein energetischen Seite oder auch technisch angehen - sicher für den anderen mehr als interessant, auch diese neue Ansicht kennenzulernen.
Was kann nun ich bisher zu meinen Eindrücken und Erfahrungen mit diesem „Wunder" sagen? Tja - ich habe unendlich viel gelernt! Ja, über mich selbst. Denn ich durfte mich „spiegeln" - konnte mich selbst so erkennen und Dinge in mir „an die Oberfläche bringen", die ich eigentlich schon vergraben oder auch aufgegeben hatte.
So sind meine früher gescheiterten Beziehungen viel eher erklärbar, da ich wohl immer nach und nach „Teile von mir" verdrängt oder verleugnet habe, nur um mich einer Partnerin „anzupassen". Man „verliert sich selbst" dadurch mit der Zeit immer mehr - hat schon lange die Hoffnung aufgegeben, die einem selbst wirklich entsprechende Partnerschaft einmal leben zu können.
Meine neue Bekanntschaft erscheint mir auch „äußerlich" wie das Wiedererwecken einer ganz frühen, nie wirklich bewußt gewordenen, Vorstellung - und ist so viel hübscher und eindrucksvoller, als schöne Fotos und Gespräche es vermitteln konnten.
Und nun: Nach den Geschenken des „spirituellen Erwachens" und des Erkennens „wahrer und tiefer, selbstloser Liebe" nun mein drittes Lebenswunder: Ich habe mich selbst gefunden!
Was immer daraus wird - und was es wohl als Ursache und Ziel sein möge - es ist wohl mit das Größte im Leben, so einen Menschen zu finden, bei dem ich wirklich „ich selbst" sein kann - nun wirklich in einem übertragen doppelten Sinne.
Wie „verkraftet" man so eine Situation, wenn einem solch ein besonderer „nahestehender" Mensch plötzlich begegnet? Man wird in der Realität mit „mehr" konfrontiert, als man sich je zu träumen erhofft hatte.
Es wirft doch alle Vorstellungen und Zukunftspläne durcheinander - muß doch das eigene Leben - und die Einstellungen und Meinungen dazu - zur „Neuausrichtung" zwingen. So ganz einfach ist das eben nicht „zu bewältigen" - braucht Zeit, um sich in der eigenen Vorstellung seinen Platz zu erschaffen. Wie soll man damit nur umgehen?!
PS: Nur als Info - es gab kein "Happy End" - aber aus einigen vorstehenden Details vielleicht "erfühlbar" ...
Ehrlichkeit bei der Partnersuche
Jetzt natürlich das für die Leser dieses Forums wichtigste Rubrik - die aber erst jetzt folgt, da sie beide vorstehenden Varianten auf das Extremste zusammenfaßt. Kurz gesagt: 1. Wer dem möglichen Partner etwas „vo (Mehr)rspielt" - also nicht ehrlich ist - wird auf die Nase fallen. 2. Wer nicht zu sich selbst ehrlich ist - für sich ein falsches Wunschbild eines Partners erzeugt - wird auf die Nase fallen. Das ist keine Theorie - ich habe es schon mehrfach „praktiziert" - beides. Warum aber gibt es diese Schwierigkeiten? Nun - die Ehrlichkeit dem anderen gegenüber ist schon deshalb nicht ganz einfach, weil einem überall suggeriert wird, wie der ideale Mann, die ideale Frau, zu sein hat - und man denkt unwillkürlich immer ein klein wenig daran (um es vorsichtig auszudrücken). Es ist auch zusätzlich die vorgebliche Erwartung des anderen, die uns fälschlicherweise nötigt, nicht „wir selbst" zu sein. Gut - andererseits gibt es die Egoisten und Schauspieler, die sich überlegen, wie man sich den „passenden" Partner als Statussymbol „angelt" - besser gesagt mit vorgespielten gleichen Interessen „kauft". Oft ist es nur die nicht mehr ertragbare Einsamkeit, die manchen veranlaßt, sich selbst zu „verraten" - wirklich alles zu tun, um dieses Bedürfnis nach Zweisamkeit zu erfüllen. Noch schwieriger wird es dann aber mit dem zweiten Teil - dem „Unbewußten Selbstbetrug". Viele Idealbilder - meist aus Erfahrungen der Vergangenheit - prägen das Bild, nach dem wir „suchen". Und es fehlt die Fähigkeit und Erkenntnis zur Ehrlichkeit, daß es aber eben nicht der Menschentyp ist, der wirklich „zu uns paßt". Man macht sich eine Vorstellung - ein oft zu konkretes Bild - vom möglichen Partner. Und packt auch noch viele Wünsche eines möglichen Lebensumfelds und der Bildung mit herein - und ist jetzt auf diese Art Schablone fixiert (siehe die Forums-Filter). Ehrlichkeit bedeutet in diesem Fall - so wie ich es auch schon bei der Spiritualität beschrieben habe - sich über seine eigenen wirklichen Bedürfnisse in Hinblick eines Partners bewußt zu werden - es werden überraschend wenige „Prüfpunkte" bleiben, so richtig unkompliziert. Nicht außer acht lassen darf man hier aber das Gefühl, das eine viel wichtigere Rolle als die äußeren Maßstäbe spielt. Darum gehört es auch zur Wahrheit, ein wirklich „ehrliches" Foto von sich hier im Forum zu zeigen. Gut - was ist das? Mein Bild ist sicher nur zum Teil da einzuordnen - ich habe unter sehr vielen (75 extra gemacht) sehr lange gesucht, um schließlich dieses auszusuchen. Es stellt für mich mein Aussehen so dar, wie es mir gefällt. Ich habe aber auch ein ernsteres, nicht so „ansprechendes Gesicht" - bin ich also unehrlich? Gut - das ist die Frage des Gefühls, das der jeweilige Betrachter entwickelt, wenn er mir in die Augen des Fotos blickt. Deshalb sind meine Appelle für bessere, ausdrucksvollere „Augen"-Porträts hier im Forum keine Willkür. Ist das übertrieben? Andererseits habe ich aber eben auch erlebt, daß ein Forumsmitglied „in Natur" so viel hübscher und anders ist, als hier per Foto von sich dargestellt - eigentlich schade für alle anderen Betrachter ...! Gut - da gibt es sicher die Grenze des machbaren, dafür haben wir ja dann die weiteren direkten Austauschmöglichkeiten. Zurück zu meiner Ehrlichkeit mir gegenüber - gerade in Bezug auf einen Partner - besser: „den richtigen" Menschen für mein weiteres Leben. Und diese Entscheidung ist von der wohl mit größten denkbaren Tragweite - es geht ja nicht nur um eine Art Autokauf. Doch so wird es oft gehandhabt. Es nützt ja also nichts, mich kurzzeitig so zu verstellen, daß der anderen auf mich „hereinfällt". Das Leben ist ja noch ziemlich lang - diese schauspielerische Darbietung halte ich nicht ewig durch. Warum also nicht schon vorher beginnen, sich in den Punkten, die einem scheinbar an einem selbst nicht gefallen, zu ändern? Oder aber: dazu zu stehen. Und - wie überraschend - wird man plötzlich eine nicht gekannte „Resonanz" bei anderen Personen bekommen! Wie im ersten Beispiel mit dem Schüler: durch Aufrichtigkeit „das Herz des anderen zu erreichen". Und darum geht es uns allen doch ... Die Folge davon: Eine „ehrlich" gute Beziehung.
Oh Gott - bitte schenke mir den richtigen Partner. Der für mich da ist und mit mir Glück lebt. Der mich liebt und mir die ersehnte Freude bringt - mich auf Händen trägt und mir Zärtlichkeiten gibt. Oh Gott - mach bitte, daß er meine Interessen te (Mehr)ilt, mir all meine Freiheiten läßt - sofort da ist, wenn ich ihn brauche. Der den Mund hält, wenn ich Ruhe benötige - mich umsorgt, wann immer ich es fordere. Oh Gott - bitte gib mir auch eine Fernsteuerung, damit ich ihn ausschalten kann, wenn er mich stört. Bei den allermeisten kommt es mir so vor, daß sie ihren Egoismus über eine gleichberechtigte Partnerschaft stellen. Wobei scheinbar der Begriff des "Wir-Gefühls" wohl faszinierend und anziehend klingt - doch in der Regel eher eine hohle Hülle ohne jegliche Substanz ist. Was bitte, habt Ihr Angst zu verlieren? Löst Euch doch endlich einmal von den verkrampften Vorstellungen bisheriger "normaler" Beziehungen - mit all den Machtkämpfen und Abgrenzungs-Bemühungen. Das besondere, was wir doch alle anstreben, uns ersehnen - ist herausgehoben aus dem Alltag des Mißtrauens und Egoismus - stellt eine ganz andere Form des Miteinanders dar. Sie gibt, ohne etwas zu verlieren - sie nimmt, ohne den anderen zu beeinträchtigen oder zu belasten. Sogar über den Ausdruck "Wir-Gefühl" bin ich sehr unglücklich! Es gibt nicht das Gefühl von "Wir" - nein, nur die Empfindung von "SEIN". Und alles andere ergibt sich daraus - ohne Aufgabe, ohne Bedürfnis - für jeden findet sich Raum und Miteinander im richtigen Maß - machen wir uns keine Gedanken um all die Kleinigkeiten - leben wir das Miteinander ohne einschränkende Vorstellungen und Ängste - jeden Tag aufs neue mit all den möglichen Wundern, die es noch zu entdecken gilt. Und: freuen wir uns darauf!
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