Forum - Wünsche - passend zum Schicksal?

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Wünsche - passend zum Schicksal?
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Wie finde ich meine "Bestimmung"?

Wenn "man nur irgendetwas in der richtigen Richtung tut" - gibt es eine Antwort vom Schicksal. Aber: das Ergebnis kann man nie beeinflussen, nennen wir es "Glück" oder "Zufall".

Also wirklich: indem man in sich die Ehrlichkeit zu sich selbst - und die "wahren" Wünsche und Bedürfnisse entdeckt hat - folgt die "Belohnung" des "Schicksals".

Nein - ohne Übertreibung und Märchenerzählerei - diese "Resonanz" mit dem Universum findet immer dann ein wundervolles Ergebnis (egal in welchem Bereich), wenn "DU wieder etwas von DIR erkannt hast" - Du ehrlich zu Dir in Bezug auf eigene "Bedürfnisse" nach innen oder außen fündig wurdest.

Es heißt, daß viele der Älteren aufgegeben haben und "sich anpassen" würden?! Ach - die Jüngeren etwa nicht auch schon?!

Viele geben mit der Zeit auf - verlieren Hoffnung und Vertrauen ins Leben, geben sich mit etwas zufrieden, was ihnen nicht entspricht. Gerade auch im Bereich der Partnerschaft, um einfach nicht mehr allein zu sein. Deshalb "Schauspielerei" statt Ehrlichkeit - und eben auch der Selbstbetrug, die Selbstverleugnung.

Schön, wenn man schon recht früh anfängt zu lernen, damit "richtig" umzugehen - es dauert eine ganze Weile ...

Der Ehrlichkeit zu sich selbst sollen viele Probleme des Lebens im Wege stehen?! Wieder eine schöne Ausrede ...

Ja - und was nun?

Denn das ist doch das "Geheimnis": Wenn man also "in sich die 'eigene' Wahrheit, seine Wünsche", erkannt hat, findet man auch die Erfüllung.

Denn dann ist man "ehrlich" zu sich selbst - und auch nach außen - und findet die "gesuchte Antwort". Das wird eben auch mit "einer Resonanz des Schicksals" bezeichnet - klingt etwas hochgestochen, ist aber eine "Grundregel" des Lebens.

Es hat also nichts damit zu tun, daß Du nicht die Kontrolle über Dein Leben und Handeln hast. Und bestrafen und belohnen tust Du Dich selbst ...

Es ist das obige nur vielleicht eine kleine Begründung, warum viele Menschen "sich selbst im Wege stehen", da sie nicht diese Arbeit für sich selbst aufbringen wollen.

Und wie soll man den passenden Partner finden, wenn man sich selbst gegenüber unehrlich ist?!

Das ganze einigermaßen verständlich zu vermitteln ist nicht so ganz einfach. Darum noch etwas praktisches als Erläuterung, da ich der Meinung bin, daß man auf dieser Basis sein Leben sehr viel "bewußter" leben und verstehen kann.

Vor Jahren suchte ich neue Aufträge - und schrieb viele, viele Briefe. Doch kein einziger brachte Erfolg, nicht eine der angeschriebenen Firmen antwortete gar. Aber: Aus einer ganz anderen, nicht erwarteten, Ecke kam neue Arbeit - und das sogar mehr als ich erhofft hatte. Logisch?

Weiter: Endlich hatte ich mich aufgerafft, mehr "unter Leute zu gehen" - wieder jemand "aktiv" kennenzulernen. Ich suchte im Internet, fand das Sommer-Eso-Camp - hatte dort eine tolle Zeit, aber ohne "jemand" besser kennenzulernen. Aber: Direkt nach der Anmeldung kam ich hier zum Forum - und es dauerte nur 5 Tage ...

Bei beiden Beispielen ist das gleiche "Wirkungs-Prinzip" zu erkennen - oder etwa nicht?! Nun: Ich machte einen Schritt in die "richtige" Richtung - tat etwas, von dem ich überzeugt war - für das ich eine Notwendigkeit erkannt hatte, aktiv werden zu müssen...

Dss "Wunder" bei diesen Dingen ist aber, daß man gar nicht das exakte Ziel, die genaue Richtung kennen muß - nein, einfach losgehen! Na ja, und dann kommt "die Belohnung" ...

Aber: Warum kommt sie nicht immer - und bei so vielen überhaupt nie, kann man das verstehen? Denn alle suchen doch, gucken hier, blicken dorthin ...?

Betrachte diese Menschen ganz genau: Sie nehmen sich das vor, dann lieber das andere, weil es besser ist - haben aber schon das nächste Ziel im Auge, wenn die anderen Dinge keinen Erfolg bringen werden ...

Man könnte sagen: Sie sind permanent - und meist auch Tag und Nacht - mit diesen Aufgaben beschäftigt - und haben doch keinen Erfolg?! Seltsam?

Wer diese "Suchenden" beobachtet, sieht eigentlich nur eine Art "Kreisel" - einen Menschen, der in seinem Leben stehen geblieben ist und sich zwar pausenlos bewegt - aber nur um die eigene Achse. Weil er sich nicht entscheiden kann, dreht er sich nur pausenlos auf der Stelle.

Den nächsten Schritt zu machen ist für viele sehr schwer - denn er beinhaltet ja auch das Risiko, etwas falsch zu machen, in die falsche Richtung zu gehen. Also - dann lieber erst noch vorsichtig in andere Richtungen blicken ...

Darum wird vielen vom Leben so schwindelig ...

 

Bild 26.11.2008, 14:35
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