Forum - Wie gehe ich auf "Anders-Denkende" zu?
Wie gehe ich auf "Anders-Denkende" zu?
Mit Angst oder mit Selbstbewußtsein?
Viele hier im Forum sehen "uns" als kleine Gruppe mit sehr "abweichenden" Interessen - gerade auch mit Schwierigkeiten, sich mit "normalen" Menschen über unsere Gedanken zu unterhalten. Das hat sicher auch mit vielen negativen Erfahrungen zu tun, wenn man "es wagte" über diese Ideale offen und ehrlich zu reden - man nicht nur Unverständnis sondern auch Ablehnung zu hören bekam - auch Feindseligkeit kann man schon erfahren. Umgekehrt habe ich aber auch schon erlebt, daß die "vorsichtig angesprochenen" richtig glücklich waren, daß sie endlich einmal einen "Gleichgesinnten" trafen - sich selbst schon so einsam fühlten, daß sie eigentlich die Hoffnung aufgegeben hatten, mit anderen über spirituelle Werte zu reden. Wie nun kann am besten "die erste unverbindliche" Kontaktaufnahme stattfinden, wenn man vom Gefühl her der Meinung ist, der Gesprächspartner könnte Interesse haben? Und: wie vermeide ich es, gleich bei ersten Ansätzen vom anderen als "Spinner" abgetan zu werden - was eventuell auch zu Folgeschäden im sozialen Umfeld führen könnte ... ? Wer hat gute Erfahrungen mit "bestimmten Methoden" des Vorgehens? Denn es ist doch schon wichtig, mit unseren Idealen auch nach außen zu gehen - und uns nicht nur in so Foren wie diesem zu verkriechen ...
Die Ablehnung unserer Ideale - warum?
Ich stelle das dar, wie ich es sehe. Ich frage mich nicht mehr, was der andere von mir denken bzw. ob ich deshalb einen negativen Eindruck hinterlassen könnte. ... Diesen Ansatz verstehe ich - bin aber andererseits meist derjenige, der diese Themen aus Eigeninteresse anreißt, um nicht beim banalen "Small Talk" die Zeit zu verplempern. Oft auch bei Menschen, von deren Meinung über mich ich beruflich abhängig bin, also doch etwas aufpassen muß - aber mich "natürlich" selten zurückhalte (wie auch hier ...). Meist beginne ich mit alternativen Heilmethoden - denn einige Wehwehchen hat ja doch jeder ... Aber - die dort erlebte Offenheit nimmt zwar zu - läßt sich aber leider nicht auf spirituelle Themen ausweiten. Es gibt Menschen, die sich mit einer spirituellen Thematik nicht oder noch nicht befassen wollen. Aber ich gehe auch davon aus, daß ich mit meiner entsprechenden Bereitschaft und Ausrichtung entsprechend respektiert werde... So schön das hier klingt - ich habe doch die rauhe Wirklichkeit schon mehr als deutlich - mit Haß und Aggression - kennenlernen müssen. Warum sind einige Menschen denn so voller vernichtender, bösartiger Kritik an dem, was wir als unseren spirituellen Weg erkannt haben? Gut - bei Ärzten habe ich Ablehnung gegen alle "alternativen" Heilmethoden erfahren, weil sie ihre persönliche wirtschaftliche Existenz bedroht sehen. Auch - oder besonders - bei sehr streng-religiösen Katholiken wurden meine Schilderungen - pauschal und ohne Detail-Auseinandersetzung - als Gotteslästerung abgetan - "verdammt". Aber die vielen anderen - warum fühlen sie sich von diesen persönlichen Idealen und Bestrebungen so massiv bedroht - gar in ihrem Wohlergehen bedroht? Was steckt da wohl dahinter ...
Die Verantwortung für das eigene Leben
Ich denke auch, es ist die Verantwortung für das eigene Leben, was die meisten nicht übernehmen wollen - soviel bequemer ist es doch, daß irgend Jemand weiß, wie es geht... Warum aber ist das so? Das fehlende Selbstwertgefühl, die fehlende Eigenliebe - die Einstellung, sich selbst nicht genug zu sein - und es auch nicht aus eigener Kraft zu schaffen. Dafür sind nun wieder die lieben anderen Menschen verantwortlich, die sich teils einen "Sport" daraus machen, anderen ihre "Energie" zu rauben durch abwertende Kritik und eine Solidarisierung auf unterstem Niveau - "für uns ist das ja alles nicht gedacht und möglich". Das fängt leider schon früh in der Schule an, wo eine Verweigerung von Leistung und "Nachdenken" modern geworden ist. Was soll man später dann überhaupt von diesen Heranwachsenden noch an Selbständigkeit erwarten?! Es gibt den Grundanspruch, die Freiheit - in Gedanken und Worten - des Anderen zu achten und selbstverständlich auch seine religiösen Überzeugungen. Nun - wenn es nur so einfach ginge ... ! Ich treffe oft auf Leute, die überhaupt keine Überzeugungen mehr haben - sich selbst und ihr Leben aufgaben. Sie erwarten nichts mehr außer dem, das alles nur noch schlechter wird. Oder die Harmloseren: Was ich nicht sofort hier und jetzt beweisen kann, wird also nur falsch sein. Eigentlich zwischen beiden kein großer Unterschied - es wird sich also nichts bewegen. Dagegen zunehmend die Zahl derer - und da muß ich Euch zustimmen - die ganz begierig sind, überhaupt einmal über solche Themen zu reden. Die bisher sich so ihre Gedanken ganz alleine gemacht haben - und sich unsicher sind, ob sie nicht "spinnen". Was für Glücks-Gefühle kann man da miterleben! Es ist eigentlich ein ganz schönes Stück schlimmer: Bis spätestens Mitte dreißig sind alle Frauen so von ihrer "Männer-Welt" desillusioniert, daß oft nur noch die gemeinsamen Kinder die Verbindungen zusammenhalten. Die Frauen entwickeln sich weiter - die Männer bleiben nicht nur stehen, entwickeln sich durch die beruflichen und familiären Belastungen sogar zurück. Die oft noch vorhandenen Hoffnungen der Frauen werden also sogar noch schlimmer enttäuscht. Es ist aber auch eine gedankliche Trägheit und Verlagerung der Lebens-Interessen-Schwerpunkte, die diese Entwicklung verursacht. Ich kenne eigentlich nur "Ausnahmen", wenn Schicksals-Schläge wie z.B. Krankheiten zum Einhalt und Nachdenken zwangen. Gut - und dann gibt es noch diejenigen, die da sich eine "Rolle" antrainiert haben, um bei den Frauen besser anzukommen. Aber das merkt man schnell. Insgesamt aber eine ungute Entwicklung. Weshalb es immer wichtiger wird, auf die Leute zuzugehen - ihnen einfach nur die Existenz einer neuen "Möglichkeit" aufzuzeigen.
Eigene Ansichten „bekennen"
Ein ganz interessanter Aspekt: ich ging immer mehr davon aus, selbst "unsere" Themen ins Gespräch zu bringen. Es ist aber natürlich auch wichtig - wenn man "mutig" genug ist - sich zu einer abweichenden Meinung zu bekennen - also auch anderen zu widersprechen. Oder - wenn einem das "Gelabere" über angeblich höhere Werte zu viel wird ... Aber doch auch nicht durch Schweigen dem zustimmen, was wir eigentlich ablehnen! Es ist die Verantwortung für das eigene Leben, die die meisten nicht übernehmen wollen - soviel bequemer ist es doch, wenn irgend jemand weiß, wie es geht... Warum aber ist das so? Das fehlende Selbstwertgefühl, die fehlende Eigenliebe - die Einstellung, sich selbst nicht genug zu sein - und es auch nicht aus eigener Kraft zu schaffen. Dafür sind nun wieder die lieben anderen Menschen verantwortlich, die sich teils einen "Sport" daraus machen, anderen ihre "Energie" zu rauben durch abwertende Kritik und eine Solidarisierung auf unterstem Niveau - "für uns ist das ja alles nicht gedacht und möglich". Das fängt leider schon früh in der Schule an, wo eine Verweigerung von Leistung und "Nachdenken" modern geworden ist. Was soll man später dann überhaupt von diesen Heranwachsenden noch an Selbständigkeit erwarten?! Es ist wichtig, die Freiheit (in Gedanken und Worten) des anderen zu achten und selbstverständlich auch seine religiösen Überzeugungen, heißt es doch immer... Nun - wenn es nur so einfach ginge ... ! Ich treffe oft auf Leute, die überhaupt keine Überzeugungen mehr haben - sich selbst und ihr Leben aufgaben. Sie erwarten nichts mehr außer dem, das alles nur noch schlechter wird. Oder die Harmloseren: Was ich nicht sofort hier und jetzt beweisen kann, wird also nur falsch sein. Eigentlich zwischen beiden kein großer Unterschied - es wird sich also nichts bewegen... Dagegen zunehmend ist die Zahl derer, die ganz begierig sind, überhaupt einmal über solche Themen zu reden. Die bisher sich so ihre Gedanken ganz alleine gemacht haben - und sich unsicher sind, ob sie nicht "spinnen". Was für Glücks-Gefühle kann man da miterleben!
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