Forum - Wieviel "Wunder" darf man mitteilen?
Wieviel "Wunder" darf man mitteilen?
Überfordern viele Erfahrungen nicht manchen...?
Viele wollen ihre Erfahrungen "besonderer Art" gerne hier miteinander teilen und umgekehrt auch staunen - wie die KINDER - was alles möglich ist... Mit diesem "Staunen" und den "außergewöhnlichen Erfahrungen" bin ich lieber etwas vorsichtiger - weiß nicht, ob es so gut ist, man nicht manchen Leser zu sehr "überfordert"? Deshalb ist es wichtig, daß man die möglichen Schwierigkeiten und Bedenken anspricht. In dem kleinen Büchlein von Richard Bach "Illusionen. Die Abenteuer eines Messias wider Willen" ist es etwas überspitzt dargestellt, daß diese "Wunder", wie ich es vereinfacht nenne, oft nur noch als eine "Attraktion mit Unterhaltungswert" genommen werden. Bei den meisten Teilnehmern dieses Forums sehe ich das nicht als Problem, aber es gibt auch "Schnupperer", die doch noch eher ihre eigene Richtung suchen. Ich weiß eben nicht, ob wir da nicht "vorsichtiger" sein sollten?! Wieviel Wunder verträgt man? Gerade dieses Staunen und Wundern, das brauchen wir aber doch auch, oder?! Entsprechend den Beispielen aus dem oben zitierten Buch habe ich auch die Erfahrung gemacht, daß man Menschen, die noch "suchen", mit zu großen "Wundern" die Kraft für eigene spirituelle Erfahrungen raubt - zumindest ihnen den Weg mehr als erschweren kann. Warum? Klingt auf den ersten Blick nicht so ganz verständlich, oder? Es hängt in der Regel mit unserem lieben Verstand zusammen. Der - gerade in der Anfangsphase unserer "Neuorientierung" nicht nur "dankbar" jeden denkbaren Zweifel sichtbar macht - erst recht diese "ungewöhnlichen" Erfahrungen als jenseits unserer persönlichen Möglichkeiten definiert. Das hat zur Folge, daß man sich staunend "die Augen reibt" - aber unbewußt etwas ähnliches für seinen eigenen Weg ausschließt. "So etwas ist für mich nie erreichbar" - eine schlimme Programmierung, die man nicht so leicht wieder löschen kann. Umgekehrt gibt es genügend Personen hier im Forum, für die es Bestätigung und Motivationshilfe zugleich ist. Wie soll man sich nun zwischen diesen beiden "Interessen" bewegen? Das ist eben meine Frage, meine "Vorsichts-" Anregung gewesen. Bin ich da zu zurückhaltend? Umgekehrt schreibe ich auch etwas über Astralreisen - aber da muß ich etwas weiter differenzieren. Es gibt Dinge, die man mit viel Arbeit und längerem Üben erreichen kann - wie ich es bei den Astral-Reisen beschrieb. Und dann gibt es die "Geschenke" - ich habe es ja die "Wunder" genannt, die man so wie z.B. diese Partnerträume "bekommt". Der Unterschied ist glaube ich klar - das eine als bewußte "Eigenleistung", das andere vielleicht als Teil des eigenen spirituellen Weges "zum Lernen"?! Damit ist wieder die Frage verbunden, ob ich nicht mit diesen mir "geschenkten Gaben" diejenigen "irritiere", die dann - weil noch zu stark vom Verstand beherrscht - ihren begonnenen Weg in Frage stellen, "so etwas" für sich nicht für möglich halten. Umgekehrt habe ich bei einem Seminar allen Teilnehmern die einfache Form des Gedankenlesens beigebracht. Eigentlich etwas "Unvorstellbares" - aber wie bei Yoga die bewußte Anwendung von Vielleicht konnte ich jetzt die Unterschiede etwas besser klar machen - auch wenn man noch viel dazu sagen müßte...
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