Forum - Der Umgang mit "Channeling"
Der Umgang mit "Channeling"
Es ist kein "Werkzeug"...
...Nun Channeling ist sicher so nicht als Weisheitslehre zu verstehen. Mit den gechannelten Büchern bin ich etwas vorsichtiger - sie stellen eigentlich nur den aktuellen Entwicklungsstand des damit Beschäftigten da. Und sind somit nicht als absolute Wahrheit zu nehmen. Channeling ist in dieser Form ein Teil eines persönlichen Lernprogramms - jedenfalls für die meisten. Denn was sollte es einem bringen, "einfach nur Wissen anzuhäufen"? Meist geht es auch um Themen, die für die meisten Außenstehenden sowieso nicht verständlich sind - und als eine Art Zirkusnummer zum Staunen ist es eigentlich nicht so geeignet?! Die Medien, die ich öffentlich erlebte, waren nicht "sauber" - vermischten persönliche Meinungen mit "höheren" Informationen, um zu manipulieren. Eigentlich nur noch ärgerlich. Und: Was gibt es in diesen Büchern wirklich "Neues" - was Dir persönlich wirklich nützt? Ich bin da etwas skeptisch - und channele mir lieber alles selbst - statt "second hand" zu "erfahren" und zu leben. Schaut immer bei Euch selbst: Wenn man ein wenig geübt hat - mit dem Innern Kontakt aufzunehmen - wird es immer leichter zu erkennen, was ist gerade hier und jetzt für mich dran, was ist für mich hier und heute die Weisheit, mit der ich leben will... Eine weitere Aussage: ...Mit dem Channeln ist es meiner Meinung nach nicht ganz einfach - auch "wenn man ein wenig geübt hat". Nur was heißt das wirklich?!... Viele üben sich mit Anfängerkursen und Büchern - und suchen dann für die ersten eigenen Schritte meist so ganz einfache Themen wie: Wer ist Gott - und was ist der Sinn meines Lebens. Diese Fragen wollen sie gleich zu Beginn gechannelt beantwortet bekommen: Auah - krach, bumm. Eine totale Bauchlandung. Um sich mit Bereichen zu beschäftigen, die für einen selbst eine große Bedeutung haben, muß man absolute Kontrolle über seine Emotionen - Wünsche und Ängste - haben. Und das ist meist nur in ziemlich starker Trance (oder wie immer man es nennen will) möglich - oder auch in einem "kontrollierten Zustand", was noch zu ergänzen ist (ich mache das z.B. über eine zu beobachtende Muskelanspannung). Der Zusammenhang von Gefühl und Thema ist sicherlich klar zu erkennen - die Abhängigkeit vom Ergebnis, also die Betroffenheit, erfordert stärkere spirituelle Distanz. Also das alles kein "Spielfeld" für eine kurzzeitige oder kurzweilige Freizeitaktivität mit Unterhaltungswert. Denn man kann sich wehtun - kein Spaß - sogar sehr. Man denkt, eine wichtige "Nachricht" zu erhalten - und spiegelt nur seine Ängste oder Wünsche, baut darauf eventuell wichtige Lebensentscheidungen auf - natürlich "nicht tragend" ... Channeln hat also nichts mit "mal kurz in sich selbst hineinlauschen" zu tun - es ist auch sehr von Verantwortungsgefühl für sich selbst oder andere geprägt. Und so arbeite ich am liebsten für Menschen, von denen ich nichts weiß, keine Frage und kein Problem kenne - ich also frei bin von allen Fakten, allem Verständnis, allen Gefühlen. Ja - oft ist mir sogar ein Bild lieber, als die Person direkt zu sehen. Das alles nur erwähnt, um das ganze Gebiet des Channelns etwas deutlicher zu umschreiben - verständlicher wird es mit Sicherheit dadurch nicht - außer für die, die es sowieso beherrschen. Darum sollen diese Schilderungen auch keinen verführen, es "einfach mal so auszuprobieren". Lieber erst einmal jemanden fragen, der schon etwas Erfahrung damit hat - und dann in Ruhe und mit Ausdauer sich intensiv bemühen. Denn es lohnt sich - es ist ein Gottesgeschenk. Mein Anliegen sind besonders die klaren Entscheidungshilfen - also mehr der informative, mehr mediale Teil in Form von verbalen Durchsagen, wo man erst einmal nur Zuhörer ist. Also auch die "Arbeit" für andere ... Ich sehe zum Beispiel beim Channeln neben der beschriebenen inneren Arbeit auch die andere Möglichkeit, daß ich z.B. ein ganzes Wochenendseminar ohne Vorbereitung und Wissen um den genauen Inhalt durchgechannelt habe - eigentlich selbst interessierter Zuhörer war. Man muß da "sehr weit zurücktreten", um so etwas "geschehen zu lassen". Bei beiden Arten ist es aber trotzdem wichtig, denke ich, die innere Ruhe und den notwendigen inhaltlichen Abstand zum Ergebnis zu haben, um nicht durch Wollen und Fürchten die wirklichen Hilfen in den Hintergrund zu drängen. Es ist jedem "gegeben" - wenn man nur mit etwas Zurückhaltung auf Basis einer gefestigten Persönlichkeit an diese "Entdeckungen" herangeht.
RE:Der Umgang mit "Channeling"
...Man muß nicht unbedingt zwischen innerem Wissen und dem Wissen durch andere Wesenheiten differenzieren. Warum? Weil im Grunde alles eins ist. Mir geht es mehr um die Entwicklungs-Arbeit „in mir" auf der einen Seite - und auf der anderen Seite dem, was ich für andere und deren Fragen „nach außen" gebe. Und dort setzte ich an, daß das kein "Spielplatz" ist, man das mit ausreichend Verantwortungsgefühl handhaben sollte. Nur genau das versuche ich darzustellen - nicht das andere, den inneren Prozeß - der ist individueller. Das alles in mir eins ist - ja, wer sollte darüber anderer Meinung sein?! Und: Ich bin auch eins mit jedem anderen Menschen, sonst könnte ich ja auch seine Gedanken oder Gefühle nicht lesen (wenn ich es darf) - auch das verborgene. Es ist alles eben etwas schwierig darzustellen - weshalb ich immer versuche, praktische Beispiele zu nehmen, die aber zu leicht als äußerliche Verstandesarbeit abgetan werden, weil es für viele nicht so leicht zu verstehen ist, wie man das "Innere Sein" auch äußerlich leben kann - es da auch eine anzustrebende Einheit gibt - die von Innen und Außen. Und das ist ja wohl "das" Ziel ... Ebenso ist für mich allein schon die Differenzierung zwischen einzelnen Wesenheiten eine reine Anfangshilfe für den Verstand - erübrigt sich durch die "eine Wahrheit".
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