Forum - Ein Spiritueller Kurs - Teil 1-9

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 1-9
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Eine kleine Einführung in einen besonderen Weg

1. Der Spirituelle Weg

Die Frage nach der Schilderung eines „Weges", um sich selbst zu „entwickeln", entstand im Rahmen der Diskussionen in einem anderen Thema dieses Forums. Die Beschreibung soll nur ein Anregung, ein Beispiel sein - und ist mit Sicherheit unvollständig und kein „Rezept", das man einfach nur nachmachen muß. Aber vielleicht hilft es, sich selbst mit seinen Wünschen und Sehnsüchten hier wiederzufinden - und für sich die Anregung zu einem entsprechenden Weg zu erhalten.

Spiritualität ist kein äußeres Ziel - es ist die Offenbarung eines größeren Seins als die Erfahrungen unseres bisherigen Lebens. Und so finden wir das Ergebnis nicht, in dem wir von einer zur anderen „Lehrstunde" hetzen - möglichst viel Bücher und Seminare verschlingen.
Was will ich also überhaupt mit all dem erreichen?
Diese Frage kann ich leider erst beantworten, wenn ich schließlich am „Ziel" angekommen bin. Denn: Wie kann ich über etwas reden, das ich nicht kenne?
Und: wenn ich auch überhaupt nichts von dem „Wahren" verstehen kann, wenn andere meinen, zu diesem Thema etwas von sich geben zu müssen ...

WARUM?
Jeder muß seinen eigenen Weg gehen. Keiner kann mir einen einzigen Schritt abnehmen, erleichtern. Alles was andere sagen, hat mit mir nichts zu tun - ich darf nicht versuchen, es „nachzuahmen".

Also fange ich lieber selbst an „zu suchen".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Admin« (15.11.2008, 16:31)

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 2
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2. Die äußere Ruhe

Meine Reise beginnt in meinem Umfeld - in meinem aktuellen Lebensbereich. Alles um mich herum ist nun sehr wichtig. All die Verpflichtungen und vielen Termine, die verschiedenen „Wünsche" und Pläne meines Lebens - so vieles bestimmt meinen Alltag.

Und ich muß versuchen, nach und nach das alles möglichst „zur Ruhe" zu bringen, es abzusagen oder weit in die Zukunft zu verschieben. Ich kann keine „Verabredung mit mir selbst treffen", wenn ich pausenlos auf die Uhr sehe. Das gilt nicht nur für Stunden-Bereiche - auch der nächste Tag sollte mir Freiräume gestatten.

WARUM?
Ich bin dabei, mich sehr weit zu „öffnen" - kann nicht gleich am Anfang erwarten, daß ich es auf Anhieb vermag, zwischen „beiden Zuständen jederzeit umzuschalten". So „in mich gerichtet" bin ich verletzbar - gerade durch äußere Störungen, Anforderungen.

Aber auch der direkte persönliche Lebensraum bedarf meiner Aufmerksamkeit. Möglichst keine Geräusche von Nachbarn oder Familienmitgliedern - kein blendendes oder sich veränderndes Licht.

Eher ein ruhiger Raum mit Blick zur Wand - und etwas ganz leiser Meditationsmusik, um andere Geräusche zu unterdrücken. Und eine Decke über Füßen und Beinen, um nicht durch Kältegefühle irritiert zu werden.

WARUM?
Durch nachfolgende Entspannungs-Übungen wird die „körpereigene Heizung" reduziert - eine Abkühlung ist eine sehr unangenehme Störung. Ich bevorzuge das alles im Liegen durchzuführen, um auch den „letzten Muskel" zu entspannen.

Und jetzt habe ich Zeit, sehr viel Zeit - der Abend, die Nacht liegen noch vor mir - als Reserve nötigenfalls. Also ist es gut, sich am späten Nachmittag oder frühen Abend mit diesen Themen zu beschäftigen - zu wissen, daß nichts einen begrenzt.

Jetzt kann ich mich mir selbst zuwenden.

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 3
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3. Die innere Ruhe

Dieser nächste Schritt ist ja ganz logisch - wozu habe ich mir sonst mit der „äußeren Ruhe" so viel Mühe gegeben?! Aber wie finde ich die innere Ruhe in mir - durch Nichtstun, Nichtdenken - kann so etwas funktionieren?

Das Problem sind all die vielen Gedanken über anstehende Aufgaben und die Verpflichtungen gegenüber anderen Personen - dieses ganze „Gespinst" aus Abhängigkeits-„Fäden", die unser Leben ausmachen.

Also muß ich meine Aufmerksamkeit auf etwas ganz anderes - ein davon abweichendes „Thema" lenken. Für viele ist eine Art Meditation - was immer man darunter verstehen mag - eine sinnvolle Möglichkeit.

Wir würde so etwas „aussehen"? Ich stelle mir bildlich etwas vor - ich „visualisiere" - z.B. einen mir vertrauten schönen Ort, einen Garten, eine Wiese - einen fernen traumhaften Urlaubsort. Dort sehe ich mich um - genieße die Atmosphäre, lasse mich ganz und gar von ihr „einnehmen", fühle mich restlos wohl und zufrieden - kann es dort ewige Zeiten aushalten.

Oder ich widme mich einer Yoga-Übung - z.B. einer Atemübung, die auch eine Visualisierung beinhaltet. So kann ich mir bildlich beim langsamen und tiefen Einatmen vorstellen, wie die Luft bis hinunter zu den Zehen vordringt - umgekehrt beim Ausatmen den gleichen Wege zurück nimmt, dabei auch alles an Schadstoffen usw. mit aus meinem Körper entfernt.

Oder ich wiederhole fortwährend die gleichen Sätze - man nennt es Mantras oder andere „Positives Denken" - es ist im Prinzip an dieser Stelle egal. „Ich bin eins mit dem gesamten Universum und umarme die ganze Welt" wäre eine einfache Formulierung, die aber besser an das eigene Bedürfnis anzupassen ist.

Der wesentliche Anspruch so eines Merksatzes ist jedoch, daß er keine „äußere Abhängigkeit" besitzen darf. „Alle Menschen lieben mich" führt nur dazu, daß ein lieber Nachbar in meiner Erinnerung auftaucht, der nie nett zu mir sein würde.

WARUM?
Die allermeisten „Leitsätze" suggerieren Situationen und Erwartungen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Unterbewußt wehrt sich dann in mir etwas, zerstört die „innere Ruhe" - man sollte keinen „Selbstbetrugs-Versuch" unternehmen ...

Das alles sind nur einfache Vorbereitungen, Einstimmungen - sie benötigen einige Tage oder Wochen Zeit, um sich auf das Nächste einstimmen zu können (ein „ritueller" Ablauf - also ein immer wieder gleicher, gewohnter Ablauf - erleichtert das „Abschalten").

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 4
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4. Den „Halt" finden

Um jetzt sich weiter „hinauf" zu wagen, müssen wir das Vertrauen in unser Vorhaben festigen. Der Weg dorthin führt wieder stufenweise - eine immer tiefere Konzentration auf uns selbst.

Ein von mir gegangener Weg kombiniert verschiedene Methoden - die hier nur ein mögliches Beispiel darstellen sollen. Als Basis gebe ich mir REIKI, hülle mich in diese Energie bildlich ein. Zusätzlich richte ich - wie beim „Autogenen Training" alle Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Bereiche meines Körpers. Verstärkt wird das ganze durch die obige Yoga-Atmung, die natürlich hervorragend mit ihren Visualisierungen und dem Körperbezug das ganze ergänzt.

Wenn ich spüre, daß mein Körper sich immer leichter und „deutlicher anfühlt", wiederhole ich mein „Lieblings-Mantra" - immer und immer wieder - lasse alles sozusagen zu einer Einheit werden.

Aus dieser „Zusammenstellung" entsteht ein besonderer „Vorteil" für die Vertiefung dieser Übungen beim nächsten Mal: Wenn ich in Zukunft nach Beginn meiner Bemühungen „mein Mantra" benutze, erreiche ich schneller als beim letzten Durchgang den früheren Zustand - ich habe mich sozusagen „auf dieses Mantra" programmiert - der Körper „erinnert sich" gewissermaßen an das frühere Erlebnis. Und so steigere ich - bei jedem weiteren Versuch - die Empfindung meines Körpers - nehme ihn in einer vorher auch nicht annähernd so gekannten Form wahr.

WARUM?
Unser Körper ist das einzige in der Welt, was mir Halt geben kann - ist nur von mir abhängig, kann mir „nicht genommen" werden - ist mit keinem äußeren Vorgang verbunden. Durch die absolute „Einheit" mit ihm, bin ich wirklich „frei" und habe die innere Ruhe gefunden.

Verständlich, daß ich das einige Zeit „üben" muß.

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 5
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5. Den „Halt bewahren"

Mit der Zeit werden mir diese Entspannungsübungen immer besser gelingen - allein das Denken an „mein Mantra" wird mir schon die Anfänge des erstrebten Körpergefühls ermöglichen. Und: Warum nicht das Mantra an die neuen Erfahrungen anpassen - es geschieht meist schon von selbst, daß man andere Schwerpunkte setzen möchte.

Immer deutlicher und intensiver wird mit der Zeit dieses Empfinden des eigenen Körpers - man nimmt Veränderungen wahr - auch in Form von Anspannungen z.B. in Armen oder Händen, die in eine ganz andere Position beim Liegen neben dem Körper wollen. Diese Veränderung ist ein gutes Hilfsmittel, um den „erreichten Zustand" zu kontrollieren - über längere Zeit in diesem Entspannungsgefühl zu verweilen.

WARUM?
Rein zwangsläufig genießt man diese „Leichtigkeit des Seins", diese Freiheit von allen Abhängigkeiten - und kann so auch sich „unangenehmeren" Themen seines Lebens widmen, um sie z.B. im nachhinein besser zu verstehen, sie abzuschließen. Nur - gerade am Anfang - ist es nicht leicht, sich vor im Moment noch zu starken Emotionen zu bewahren, die dann sofort den Verlust des „Beobachter-Status" bedeuten würden - wir nicht mehr die Objektivität bewahren können, wieder „ins Problem" hineingezogen werden. Die „Kontrolle" z.B. der Körperspannung in der Hand ermöglicht einen sicheren Umgang mit den nun folgenden Aufgaben.

Diese Übungen bringen eine neue Perspektive für unser Leben mit.

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 6
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6. Den Blick „wagen"

Natürlich richtet sich die Aufmerksamkeit nicht nur auf unser bisheriges Leben - sondern auch auf das zukünftige. Und wir genießen den Blick auf all die Möglichkeiten, die wir jetzt viel deutlicher vor uns liegen sehen. Nur noch die wichtigsten Aufgaben werden uns bewußt, wir erkennen, was wir wirklich wollen und benötigen.

Beim „Voran-Denken" kommen wir auch an das Ende unseres Lebens - und sehen plötzlich ein „Silbernes Band", das über diese irdische Grenze hinausgeht - weiter und weiter schwebt in ein nächstes und noch ein nächstes Leben.

Und mit dieser Erkenntnis - es ist kein „Glauben" mehr, es ist unser unumstößlich selbsterworbenes Wissen - wird der wesentlichste Prozeß in Gang gesetzt: Das Vertrauen in die Zukunft - komme, was da immer wolle ...

WARUM?
Durch diesen „Einblick" in die „höheren Zusammenhänge" wird einem auch die eigene Bedeutung klar, die über diese eine „Lebens-Periode" hinaus geht. Wieviel kleiner werden dadurch die Probleme der Gegenwart oder Vergangenheit?! Und: Jetzt kann man diese Vergangenheit „in Frage" stellen, bearbeiten. Denn durch den Halt in der eigenen Zukunft, benötigt man nicht mehr diese „Basis" der Vergangenheit.

Und es geht weiter und weiter.

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 7
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7. Die Entscheidung treffen

Die eigenen Gedanken wandern wahrscheinlich schon ganz allein im Rahmen ihrer „neuen Möglichkeiten". Aber warum nicht ein paar kleine Orientierungshilfen benutzen, um besser zu erkennen, wohin man sich überhaupt bewegt?

Es gibt nicht viele Bücher und Autoren, denen ich viel zutraue - es bedarf doch wesentlicher Erfahrung und Vertrauenswürdigkeit, um hier nicht „aufs Glatteis geführt zu werden" von Leuten, die nur einen finanziellen Hintergrund haben...

Ich konnte vor sehr vielen Jahren den Engländer Reshad Feild selbst erleben, der Jahrzehnte bei den Sufis in der Osttürkei lebte und neben beeindruckenden Wissen auch sehr viel „Weisheit" ausstrahlt, vermittelt.

Von ihm stammt das schöne „Bild", daß man sich in einem Labyrinth befindet - bei seiner „Suche" immer tiefer in die „Verwirrung" hinein gerät - es vorwärts und rückwärts geht. Ja - und das hin bis zu einem bestimmten Punkt, an dem man eine Entscheidung treffen muß - es danach nicht mehr zurück geht ...

Diese Situation wird sehr ausführlich im Buch „Opening to Channel von Sanaya Roman" beschrieben (inzwischen auch auf deutsch erschienen). Sie führt einen langsam in diese „neue Welt" hinein (oder bildlich hinauf ...) - und läßt einen immer wieder Innehalten, um sich selbst zu fragen, zu prüfen: Bin ich wirklich bereit, jetzt und überhaupt weiterzugehen? Bis hin zu dem allerletzten Schritt - bei ihr ein Weg durch eine Höhle, der bewußt zu entscheiden ist - es danach keine Umkehr mehr gibt ...

WARUM?
Ab diesem bestimmten „Punkt der Erkenntnis" öffnen wir uns der Unendlichkeit und einer ganz neuen, unvorstellbar großen bisher nicht erahnten „Welt". Indem wir aber um dieses Geschenk bereichert werden, „verlieren" wir einen Teil unserer bisherigen „Welt" - das Neue ist so überwältigend und so viel größer - und doch fordert es viel von uns: Eine Art „Einsamkeit" zu ertragen, weil wir es nicht mit anderen teilen, gemeinsam erleben werden. Deshalb ist die vorherige Entwicklung der eigenen Persönlichkeit so wichtig, um so „allein" zurecht zu kommen.


Abschließende Hinweise

Dieses nur die Kurzform eines längeren „Entwicklungs- und Erkenntnis"-Weges. Jeder Abschnitt müßte eigentlich ein längeres Kapitel sein, so daß auch jedes Wort mit Sicherheit „falsch" ist - nichts wörtlich genommen werden sollte - weil es nur winzige Ausschnitte aus einem unendlich großen Bild sind, das mit Worten wohl nie zu beschreiben sein dürfte.

Viel Glück und Freude all denen, die es auch „versuchen" wollen ...

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 8
# 8 Zum Seitenanfang

8. Es gibt "BEWEISE"

Man kann das alles lesen - und den Kopf schütteln - es für den Ausdruck blühender Phantasie halten. Nun - wer das Leben nur mit dem Verstand sieht - hat hier wieder "seine" Ausrede kreiert, diese "Mühe" für eigene spirituelle "Arbeit" von sich zu weisen.

Für die "Ungläubigen" ein paar Details zum Nachdenken:

a) Nicht sehr bekannt - aber schon über 10 Jahre existent - ist das "Egeli-Wheel" - ein kleines Gerät mit einer drehenden Zahnscheibe. Ohne Berührung - nur mit der eigenen Hand in der Nähe - fängt die Scheibe an, sich zu drehen - schneller und schneller - entsprechend den eigenen "Gedanken"/Gefühlen ... - der aus der "Hand strömenden Energie" (oder so ...)

b) Mit einer digitalen Waage - innerhalb von Sekunden - veränderte ich mein Gewicht um 1,4 kg - hoch oder herunter. In Abhängigkeit von meinen "Gedanken" - im Wechsel zwischen absoluter Traurigkeit und höchsten spirituellen "Eindrücken".

c) Ich habe diese Erfahrung "in Begleitung" gemacht, eine Person mit mir, eine dritte weit entfernt - alle im "selben Programm", über längere Zeit.

Sicher die oberen zwei Schilderungen keine Zauberkunststücke - und z.B. bei meinen Vorträgen nicht vorführbar, da ich (noch?) nicht die "Festigkeit" habe, es unbelastet von Erwartungsdruck (innerlich und äußerlich) zu präsentieren. Was ja auch eine Perversion wäre - es eben nur ein Teil meiner eigenen "Beschäftigung" mit dem Thema ist.

Aber bestimmt eine interessante Anregung, sich über Möglichkeiten und Zusammenhänge Gedanken zu machen. Eine Welt weit entfernt von unserer verstandesmäßigen Realität.

Und für all die - die immer über den Einsatz von "zu viel Verstand" mäkeln - die Chance, per Verstand wieder alles in Zweifel zu ziehen ...

Zuletzt bearbeitet von Thore am 05.11.2006 10:55:07, insgesamt 1-mal bearbeitet

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Ein Spiritueller Kurs - Teil 9
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9. Ein paar "Zeit-Vorstellungen"

So eine Schilderung über einen "Spirituellen Weg" klingt sicherlich verlockend - und man ist vielleicht versucht, es auch für sich selbst in Erwägung zu ziehen (was ich nur empfehlen und hoffen kann).

Darum aber noch einige Ergänzungen, um das Gesamtbild etwas mehr in die "Realität" einordnen zu können:

a) Der zeitliche "Vorlauf" an Übungen, sich auf sich selbst zu besinnen und die Ruhe zu finden, kann mit ca. einem dreiviertel Jahr angegeben werden. Zeit, die nötig war - durch tägliches intensives "Trainieren" - um sich aus dem üblichen Trott langsam und mehr und mehr zu lösen.

b) Die "intensive" Phase betrug rund 5 Monate - weg von allen Menschen, Tag und Nacht nur dieses "Thema" lebend - weit zurückgezogen und fern jeden Alltags.

c) Danach fast 15 Jahre, um das Erkannte und Erfahrene auch in die Realität zu übernehmen, ins eigene Leben "zu integrieren" ... Ideale und Wirklichkeit zu einer Einheit werden zu lassen - man fängt noch einmal ganz von vorne an.

Das kann natürlich nicht jeder von heute auf morgen "nachmachen" - wie an anderer Stelle schon angedeutet wurden dafür alle sozialen und beruflichen "Bindungen" aufgegeben.

Aber es muß ja nicht so ein "Schnellkurs" sein - auch mit mehr Zeit und den eigenen persönlichen Umständen sollte man sich schon seinen Weg suchen.

Es lohnt sich!

Bild 15.11.2008, 16:30
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