Forum - Der Weg und das Ziel

Der Weg und das Ziel
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Unser Leben "richtig" leben

...Es ist wichtig, das Ziel zu kennen. Es ist nicht so wichtig, den Weg zu kennen...

Diese Gedanken sind schon sehr schön - nur, wenn man es sich genau ansieht, macht man es sich damit nicht etwas zu "schwierig" ... ?

Den Weg als Ziel zu sehen, denke ich, ist das wichtige. Warum? Weil wir das eigentliche Ziel garnicht kennen. Im Gegenteil: Wir denken es zu erahnen - und sehen und wissen eigentlich "nichts". Denn was für uns einmal erreicht werden wird, wissen wir erst, wenn wir die letzte all der vielen Kurven und Abzweigungen hinter uns haben werden.

Was ist also wichtig? Die Einstellung, das Wünschen, das Wollen - also die Entscheidung, das richtige und wichtige zu tun. Heute - ja - und auch morgen.

Was wird aber übermorgen sein? Entscheide dann wieder - und mache Dir heute noch nicht zu viele Gedanken darüber.

Warum "stolpern" so viele? Weil sie den zweiten Schritt vor dem ersten planen - und damit den falschen Weg gehen... - nie den richtigen nächsten Schritt finden.

Den Weg als die richtige Würdigung des "Jetzt" zu sehen - hier die Basis für die Zukunft zu sehen.

Und: Worauf also warten? Darum jetzt das richtige tun - und den heutigen Tag genießen. Nichts wichtiges von dem verschieben, was mir die heutige Etappe meines Weges verschönen könnte.

Bild 22.11.2008, 17:35
Leere Versprechungen, den Weg zu erleichtern
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Es gibt da Ratgeber zu allen Themen - auch zu Beziehungen - und sogar bei namhaften Zeitungs-Internetseiten einen Beziehungsfilm. Er ist gut gemacht – und hat auch recht – aber wen interessiert oder nützt es? Man müßte dann ja was im Leben ändern, um diese Thesen umzusetzen…!

Also kann das nur der zweite Schritt auf der Suche nach dem richtigen Lebensweg sein – zu dem die Leute aber nicht kommen, weil sie den ersten nicht machen…

Der erste Schritt? Die Basis? So schwer ist es doch nicht – oder?!

"Halt" im Jetzt und für die Zukunft finden – seien es Religion oder sonst eine andere Art von erweitertem Bewußtsein – gar eine einfache „Körpererfahrung“ z.B. durch Yoga, die einem sich selbst bewußt macht. So einfach – aber doch alles… 

Warum? Ohne diesen Halt – in Gegenwart und Zukunft – kann man nichts aus der Vergangenheit in Frage stellen – es wäre gleichbedeutend mit sich selbst die Basis zu entziehen, die einem Kraft und Halt gibt. Also alle Kurse, die das nicht in den Mittelpunkt stellen, produzieren „seelische Wracks“ – davon gibt es im Eso-Bereich eine Unmenge – also ich rede von den 1,5 Prozent der Kursabsolventen, die den Unsinn ernst genommen haben und nicht innerlich schon am Anfang ausstiegen, weil es sie glücklicherweise überforderte.

Natürlich „habe ich gut reden“, alles Theorie – könnte man mich abwürgen – habe ich aber doch all diese Erfahrungen selbst durch-litten/-lebt/-standen – und „mich gefunden“ – bin also den Weg bis zum Ende gegangen - rede nicht nur "schön".

Und darum kann ich eben sagen – darf es deshalb – daß die beiden Sprecher mit ihrem Beziehungsthema recht haben: Alles loslassen - um sich besser und neu auf den Partner einstellen zu können!

Geht das – wirklich? Nun – nicht Alles – das ist zu pauschal – aber all das, was einem Miteinander im Wege stehen würde. 

Aha – es bleibt also doch einiges – und das stört nicht?

Soo schlimm ist es nicht – es bleibt nur das, „was mich ausmacht“, vom Grunde her: Es sind bei mir z.B. nur 3 oder 4 Dinge, die ich festhalte, nie für eine Partnerin aufgeben würde – die Basis meiner Lebenseinstellung - meiner Ansicht darüber, was für mich wichtig ist.

Und gleichzeitig auch eine Art „Beziehungs-Filter“ – ein Test vielleicht, ob eine Person für mich „möglich“ ist… 

Umgekehrt – und das ist jetzt wirklich der Kern: Außerhalb dieser 3 bis 4 Grenzpunkte gibt es keinen Bereich, in dem ich nicht auf den Partner zugehen könnte – wenn es diesem wichtig wäre. 

Also: Nach der Basis-Klärung gibt es im Prinzip keine Konflikt-Möglichkeiten grundsätzlicher Art – deshalb vielleicht meine doch für viele etwas zu arrogante Selbstdarstellung bei Foren…  

Könnte man es auch anders benennen?

Nun: „Ich bin frei!“

Wenn man das ganze noch einmal durchdenkt, in allen oben erwähnten Richtungen, ist das das absolut lohnendste Ziel – oder?!

 

Dazu paßt noch ein anderer Diskussions-Bereich, mit dem ich mich intensiver – wenn überhaupt – beschäftigen muß.

Es gibt also Menschen die denken, daß sich in unserer Gesellschaft wesentliches in positiver Richtung entwickelt hat - viele also für sich den "richtigen Weg" gefunden habe und ihn gehen - also im Sinne von höheren Idealen oder "Werte leben":

„Früher war Gefühle zeigen nicht unbedingt gefragt... vor allem nicht in der Wirtschaft und heute gibt es Kurse dafür“.

Das ist richtig „FALSCH“ – Wunschdenken und Träumerei!

„In der Wirtschaft…“ – ich lach´ mich tot: Sorry – aber das Buch zu dem Thema ist reiner Selbstbetrug und eine reine Marketing-Idee.

Ich kenne schon lange diejenigen Manager und deren Gründe - z.B. ein Wochenende im Kloster sich geistige Ruhe und Einkehr zu gönnen.

Richtig is: Sie holen sich dort die innere Kraft, um noch härter durchgreifen und Menschen quälen zu können – all das habe ich selbst miterlebt, von der Chefsekretärin vorab schon die Hintergrundinformationen heimlich bekommen.

Sie machen es, wie ich bei meinem Vater "Energie vergeudet habe": Reiki hilft – ich kann besser laufen und  sehen – bitte noch eine Portion!

Austauschbar wie Drogen – Verständnis für Hintergrund und Ursache? Träumt weiter…

Sorry – das alles mit den weise gewordenen Managern hat nichts mit Gefühlen und neuen Entwicklungen zu tun – es ist eine Methode allein für einen Zweck, ein Ziel auf einer anderen Ebene zu erreichen  – diese Leute würden auch lebendige Krokodile in der Antarktis essen, wenn es hilft „Macht zu sichern“…

Parole, Parole, Parole – dieser uralte italienische Schlager sagt alles: Nur Worte – viele Worte – schöne Worte. Mehr nicht. Esoterik „ist Worte“ – Esoterik ist nicht Spiritualität. Das ist etwas, was außerhalb der Kurse liegt – und das ist die Eigenarbeit, die Veränderung in sich selbst. Zu der man sich aufraffen, irgendwann bereit sein muß.

Und: Dafür gibt es dann „keine Worte mehr“…

 

 

 

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Admin« (09.09.2013, 19:19)

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