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Oh Gott - bitte schenke mir den richtigen Partner. Der für mich da ist und mit mir Glück lebt. Der mich liebt und mir die ersehnte Freude bringt - mich auf Händen trägt und mir Zärtlichkeiten gibt.
Oh Gott - mach bitte, daß er meine Interessen teilt, mir all meine Freiheiten läßt - sofort da ist, wenn ich ihn brauche. Der den Mund hält, wenn ich Ruhe benötige - mich umsorgt, wann immer ich es fordere.
Oh Gott - bitte gib mir auch eine Fernsteuerung, damit ich ihn ausschalten kann, wenn er mich stört.
Bei den allermeisten kommt es mir so vor, daß sie ihren Egoismus über eine gleichberechtigte Partnerschaft stellen. Wobei scheinbar der Begriff des "Wir-Gefühls" wohl faszinierend und anziehend klingt - doch in der Regel eher eine hohle Hülle ohne jegliche Substanz ist.
Was bitte, habt Ihr Angst zu verlieren? Löst Euch doch endlich einmal von den verkrampften Vorstellungen bisheriger "normaler" Beziehungen - mit all den Machtkämpfen und Abgrenzungs-Bemühungen.
Das besondere, was wir doch alle anstreben, uns ersehnen - ist herausgehoben aus dem Alltag des Mißtrauens und Egoismus - stellt eine ganz andere Form des Miteinanders dar. Sie gibt, ohne etwas zu verlieren - sie nimmt, ohne den anderen zu beeinträchtigen oder zu belasten.
Sogar über den Ausdruck "Wir-Gefühl" bin ich sehr unglücklich! Es gibt nicht das Gefühl von "Wir" - nein, nur die Empfindung von "SEIN". Und alles andere ergibt sich daraus - ohne Aufgabe, ohne Bedürfnis - für jeden findet sich Raum und Miteinander im richtigen Maß - machen wir uns keine Gedanken um all die Kleinigkeiten - leben wir das Miteinander ohne einschränkende Vorstellungen und Ängste - jeden Tag aufs neue mit all den möglichen Wundern, die es noch zu entdecken gilt.
Und: freuen wir uns darauf!
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