Forum - Vertrauen in andere

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Vertrauen in andere
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Wie schlimm ist ein Vertrauensbruch?

Ein wichtiges Thema - und: Diese Vertrauens-Fragen betreffen jeden

Vertrauensprobleme sind eher "Ängste" aller Art - also nicht nur auf Personen bezogen - eher auf das eigene Leben, Angst vor der Zukunft.

Und, natürlich: Die Unfähigkeit mit sich selbst zurecht zu kommen - in dem angesprochenen Fall "sich von einem Mann abhängig zu machen"...

Die betroffene Person sollte sich einmal darüber klar werden, wie schnell ihre "Attraktivität" in den Augen des Mannes sinkt, wenn sie sich selbst unbedeutend, ja fast unsichtbar macht - aus Angst "nichts falsches zu tun" - sie damit sich selbst weg von dem Bild entwickelt, das einmal geliebt wurde.

Im Ergebnis: Es gibt den Verlust der Persönlichkeit - und keinen Grund "ein Nichts" zu lieben.

Wenn ich in mir selbst "ruhe", gibt es das Thema "Vertrauen" nicht mehr - es ist also letztendlich egal, wenn der Partner weggeht - es ist sein Problem, wenn er meinen Wert nicht erkennt...

Nur wenn ich mich schwach und unwichtig finde, benötige ich das Vertrauen, daß jemand anders mich stützt. Damit es für mich überhaupt eine Zukunft gibt. Und das ist das schlimmste, was man sich selbst antun kann.

Daran schließt sich eine andere gute Frage an: "Braucht man dann überhaupt noch Vertrauen?"

Ja!

Aber es ist leichter Vertrauen zu haben - und man ist auch so optimistisch und hat so eine positive Lebenseinstellung, daß man auch immer wieder - trotz Enttäuschungen - nicht aufgibt.

Vertrauen ist ein "Grund-Vermögen" jeder menschlichen Kontaktaufnahme - darauf darf man nicht verzichten.

Es hat aber überhaupt nichts mit "vertrauensselig" zu tun - der Selbstauslieferung an andere unter Verzicht auf Selbstverantwortung. So etwas tut dann weh...

Wenn nun jemand mein Vertrauen mißbraucht? Dann hat er verloren - mehr, als es der momentane Effekt ihm wert erscheint. Er kann es natürlich zurück-gewinnen - aber was für ein schwerer, langer Weg!

Das ist ja gerade das Beziehungs-Thema: Enttäuschtes Vertrauen ist schlimmer als die Fehlhandlung selbst - es spielt auf einer anderen Gefühlsebene - seiner eigenen Orientierung der Sicherheitssuche zwischen anderen Menschen, in "seinem Rudel"...

Wenn ich nun in mir die Zufriedenheit gefunden habe, brauche ich auch nicht diese Gruppen-Sicherheit - ein Vertrauensbruch ist damit nicht mein Thema, berührt mich nicht.

Ist das nicht die ideale Vorraussetzung für eine Beziehung? Keiner "braucht" den anderen - ist freiwillig, also ohne Sicherheitsgründe, beim anderen. Eine Beziehung ist also eine Bereicherung, aber keine Vorraussetzung für ein glückliches Leben.

Schön?!

Bild 13.11.2009, 15:50
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RE:Vertrauen in andere
# 2 Zum Seitenanfang

Es gibt so einige Wunderprediger, die einfach so meinen:  
"vertraut Euren Gefühlen...."

und das als Lösung für alle Lebensprobleme nehmen ...

Ja - es klingt soo schön - und jeder wird diese Aussagen unterstützen.

Jeder?

Nein - nicht jeder. Denn es gibt da so einige Unbelehrbare. Die erleiden ihr Leben und stecken in großen Problemen, wie es so ein Leben nun mal auch so mit sich bringen kann... - ja, so etwas gibt es wirklich.

Und:
Wenn Du in Problemen steckst - was fühlst Du dann?

Angst - Angst - und nochmals Angst.

Und sie können ihren Gefühlen nicht vertrauen, weil sie sich selbst einfach nicht fühlen...

Das ist es - und:

Um aus diesem Loch heraus zu kommen, braucht man Hilfe.

Warum schafft man es nicht allein?

Tja - dann wäre man ja auch nicht in dieses Loch hinein gefallen, hätte man selbst das nötige Wissen - ein ziemlich dummer Teufelskreis "dieses Leben"...

Bild 13.11.2009, 21:40
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