Forum - Gewicht "veränderen" durch Gefühle

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Gewicht "veränderen" durch Gefühle
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Es gibt eine Wechselwirkung von Stimmung und Körper

In Kurzform das Ergebnis: Bin ich entspannt und zufrieden, reduziert sich mein Gewicht auf der Waage. Beschäftigen mich düstere Gedanken, steigt mein Gewicht.

=> Innerhalb von Sekunden habe ich so mein Gewicht um 1,4 kg verändert!

Nein - es ist keine neue Form von Diät oder zur dauerhaften Gewichtsabnahme geeignet - es ist etwas zum "Nachdenken". Für alle, die sich für mehr als Geldverdienen und die Befriedigungen persönlicher Gier interessieren.

Nehmen wir ein einfaches Beispiel, das wohl für die meisten nachvollziehbar ist - auch praktisch:

  1. Gebraucht wird eine genaue Waage mit 100g-Auflösung.
  2. Morgens nach dem Aufwachen direkt auf die Waage - ohne Kleidung
  3. Dann unter die Dusche, heiß duschen
  4. Nur kurz abtrocknen und wieder wiegen
  5. Es sollte jetzt eine Gewichtsreduktion von 100g bis 400g erfolgt sein.

Was ist da passiert?

Nein - so viel Schmutz kann durch die Dusche nicht abgewaschen worden sein. Eher haftet sogar noch einiges an Feuchtigkeit an einem, so daß man eher von mehr Gewicht ausgehen könnte.

Was ist es dann?

Versuch einer Erklärung:

Vor dem Aufwachen haben die meisten starke Traumphasen - meist mit Themen, die einen innerlich sehr belasten. So wacht man oft doch etwas angespannt auf - auch wenn man sich nicht an die Träume erinnert.

Unter der Dusche nun strömt das warme Wasser über den Körper, den Rücken besonders. Es entspannt die Mustern, besonders die Schultern. Diese haben - wirklich bildlich - die Last unseres Lebens zu tragen.

Wenn man uns "die Last von den Schultern nimmt", fühlen wir uns doch irgentwie erleichtert - "leichter". Und das zeigt die Waage an.

Vorher: die seelische Belastung durch die Träume erhöht das Gewicht - die Entspannung durch das warme, fließende Wasser entspannt die "belasteten" Schultern und verringert das Gewicht.

Viele habe das - entsprechend dieser Anleitung - schon bestätigt.

Was kann man noch machen, wie weiter-"forschen"?

Eine "anstrengende" Methode, die aber genau den Kern dieses Verständnisses trifft, ist folgendes:

Ich stelle mir in Bildern einen der schlimmsten Momente meines Lebens vor - versuche ihn wirklich genauso zu durchleben - ohne Angst vor den belastenden Gefühlen - also ehrlich und offen. Es ist hart, tut weh - also vorsichtig! Bitte erst überlegen, ob man mit so einer Situation heute umgehen kann - oder lieber noch etwas "reift".

Das andere Extrem scheint einfacher: Sich den schönsten Moment seines Lebens in seinen Gefühlen lebendig werden lassen - auch bildlich, ganz detailliert ihn "leben". Aber - es ist nicht einfach, die richtige Situation zu finden - alles mit Liebe ist meist so belastet durch die Erfahrungen mit dem Leid früherer ähnlicher Situationen. So bitte z.B. nur Szenen ohne andere Menschen wählen - die Liebe zu einem Tier, das Glück einen besonders schönen Sonnenuntergang erlebt zu haben, usw.

Die Kunst ist es nun jeweils, "innerhalb" dieses Zustands die Waage zu betreten - also die mechanische Handlung so "unterbewußt" durchzuführen, daß man die innere "Stimmung" nicht ganz stört, verliert. Dazu gehört etwas Übung: Man sieht es an dem Resultat.

Wenn ich etwas "spinnen" darf: Wie groß muß die geistig, spirituelle "Abgehobenheit" sein, um über Wasser laufen zu können?

Viel Spaß beim Üben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Admin« (30.12.2008, 22:58)

Bild 30.12.2008, 22:47
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