Forum - Depressionen als Reaktion auf Überlastung
Depressionen als Reaktion auf Überlastung
Selbstbeoabachtung beim Autofahren
Hat man etwas Übung dabei, sich selbst "objektiv" zu beobachten, dann merkt man auch Veränderungen im eigenen Stimmungsgefüge... Dafür muß man sich vielleicht nicht nur sehr gut kennen - eventuell ist dafür auch eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung notwendig. Worum geht es? Bei häufigen - und längeren Autofahrten - vergaß ich manches Mal, rechtzeitig Pausen zu machen. Obwohl ich müder wurde - die lange Strecke aber schaffen wollte. Was mich jedes (!) Mal aber aufrüttelte war - und das ist das Bemerkenswerte - daß sich plötzlich in meinen Gedanken "seltsame Dinge" abspielten: Alle Themen - über die ich nachdachte - entwickelten sich mit ihrer Zukunftsperspektive ins Negative. Jedes Vorhaben, jede bevorstehende Aufgabe sah schlecht aus, alles würde schief gehen. Als doch noch etwas aufmerksamer Beobachter bemerkte ich dann, daß diese Gedanken viel negativer wurden, als es sich auch unter schlechtesten Umständen realistisch möglich sein konnte - diese depressiven Überlegungen also keinen Wirklichkeits-Bezug hatten. Das war dann der "Punkt der Erkenntnis" - ein Signal meines Körpers, daß hier etwas in meinem aktuellen Lebensumfeld nicht richtig läuft - ich innehalten und mich kontrollieren müßte... Das Ergebnis: Eine kurze Pause - und ich fuhr mit freundlicheren Gedanken an die zukünftigen Entwicklungen meines Lebens weiter - mein Körper hatte die benötigte Ruhepause bekommen! Wer hat etwas ähnliches bei sich oder anderen beobachtet - davon gehört oder gelesen? Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Admin« (20.04.2009, 10:27)
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