Forum - Vegetarier - keine Sonderlinge?

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Vegetarier - keine Sonderlinge?
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Was man darunter versteht ...

...Meine neue Bekannte ist Vegetarierin - aber zu allem "Unglück" kann ich kein Koblauch ausstehen (was man als Vegetarier aber offenbar kaum vermeiden kann)...

Wer erzählt eigentlich all den Blödsinn über Vegetarier? Es gibt scheinbar oft etwas seltsame Ratgeber, die Dogmen statt Ideale leben. Warum muß man Knoblauch essen? Ich bin jetzt 10 Jahre Vegetarier - und habe selten Knoblauch im Haus - und es sogar überlebt!!! Es ist doch wirklicher jedermanns eigene Sache, was man mag und ißt?!

 
 ... die Ersatzmöglichkeiten, die in Reformhäusern, Naturkostläden etc. angeboten werden, also Tofu, Soja und andere Gerichte mit Fleischgeschmack, zum größten Teil entsetzlich schmecken...

Oje - etwas kreativer darf man ja wohl doch schon sein - und auch noch ein paar weitere Geschäfte ausprobieren. Es gibt tolle Fleisch-Alternativen, die auch "Fleischfressern" gut schmecken ... Aber man darf nicht den Fleischgeschmack bei diesen "Ersatz-" Produkten suchen - das geht doch einfach nicht - da wird man natürlich enttäuscht.

 .....So klammert sich mein schlechtes Gewissen an die Äußerung, Fische hätten nur eine Gruppenseele und würden mir zur Nahrungsaufnahme dienen dürfen .....
...Natürlich achte ich beim Einkauf, dass sich auch da mein Gewissen beruhigt...

Dem halte ich einen anderen Spruch entgegen: "Ein Vegetarier ißt nichts, was ein Gesicht hat" ? Für alles gibt es einen Spruch - man muß nur lange genug suchen - aber alles hat nichts mit der eigenen persönlichen Einstellung zu tun.

Für alle Fisch-"Vergetarier": Wußtet Ihr schon, daß "einzelne" Fische zu Dir geschwommen kommen, um sich streicheln zu lassen?

Entweder, man hat Dich ganz tief in sich entschieden - dann hast Du keine "Probleme" auch auf Fisch zu verzichten. Aber nur zu "wollen" reicht nicht aus - dann machst Du Dich krank, weil Du gegen Deine Bedürfnisse kämpfen mußt - kriegst so ein krankes, verhärmtes Aussehen wie die, die immer nur mit einem schlechten Gewissen herum laufen.

Wollen und Können - da sollte man besser noch ein wenig Geduld haben - die Fleisch- und Fisch-Aufnahme erst einmal nur reduzieren, statt zu verzichten und sich zu quälen - und sich lieber mehr am Leben erfreuen .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Admin« (22.11.2008, 16:43)

Bild 22.11.2008, 16:39
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Warum ist es oft so schwer?
# 2 Zum Seitenanfang

Im Idealfall zeigt der Körper einem, was gut und was schlecht für mich ist - indem ich darauf achte, worauf ich Appetit habe.

Wenn es denn so einfach wäre ...

Diese Nahrungsaufnahme - flüssig oder fest - ist ein Thema, daß man immer wieder in den Vordergrund "schieben" muß. Denn zu viel hängt davon ab: Nicht nur das körperliche sondern auch vor allem auch das seelische Wohlgefühl!

Wie wir darauf achten müssen, genug Wasser zu trinken, ist es auch wichtig, was wir essen. Und der Ausdruck "Urkost" ist für mich fast mehr noch ein Begriff für "natürliche Ernährung".

Und: was wir dort brauchen - was unser Körper für sich wichtig benötigt - kann uns gerade unser Körper selbst vielleicht am Besten mitteilen, durch "Bedürfnisse" äußern.
Es klingt alles so einfach - ist es aber leider nicht. Durch die langjährige Erziehung sind wir auf "künstliche Bedürfnisse und Süchte" trainiert worden.

Allein die "Lust" auf gebratenes Fleisch ist etwas aus langjähriger Angewohnheit. Die Bedürfnisse nach Süßem sind unschwer aus dem Überangebot der Kinderzeit mitgeschleppt - als eine Art falsche "Seelennahrung" bei äußeren Problemchen. Diese Bedürfnisse schleppen wir mit - wissen meist garnicht mehr, ob es auch ohne so bestimmte überflüssige "Grund-Nahrungsmittel" geht.

Langsam einmal versuchen - wirklich nur nach und nach - auf einiges zu verzichten, zeigt uns dann mehr und mehr, was "wir" wirklich benötigen.

Und: mit wie wenig an Besonderheiten wir auskommen - es uns dann schon in allen Bereichen sehr viel besser gehen wird.

Probiert es aus!

Bild 26.11.2008, 14:40
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