Hier muß es irgendwann einmal einen Übersetzungsfehler bei uralten asiatischen Lehren gegeben haben - es geht einfach nicht - und ist die größtmögliche Dummheit. Aber alle verbreiten diese Sinnlosigkeit weiter - es erscheint ja auch im ersten Moment sehr einleuchtend.
Die Gedanken sind unser bester Helfer - mehr als die Träume, aber in gleicher Funktion (wenn wir lernen, sie zu verstehen). Eine Ruhe der Gedanken soll uns die meditative Entspannung bringen - aber die Kontrolle dieses Ziels verhindert sein Erreichen. Denn nur die Gedanken mit ihren Bildern - und den daraus bei uns ausgelösten Gefühlen - bringen uns stufenweise zu Erkenntnis und dem "höheren Wissen" - dem Wachstum des eigenen Bewußtseins.
Oder erwartet irgentjemand etwa, daß plötzlich eine Stimme zu ihm spricht "Jetzt bist Du erleuchtet"? Es ist eine weiter Entwicklungsweg dorthin - man muß nur seiner inneren Stimme (=seinen Gedanken) folgen.
Also: Lerne die eigenen Gedanken zu verstehen - beobachte sie - aber denke nicht permanent vertiefend darüber nach. Achte darauf, welche Situationen aus deinem Leben oder anderen Bereichen in ihnen auftauchen - eine nach der anderen - Bild für Bild.