Diese Gedanken "... immer alles irgendwie erklärt haben zu müssen, alles verstehen zu wollen, ... " sind sicher aus der Beschreibung und Sichtweise der meisten überflüssig - auf jeden Fall, wenn man sich bewußt ist, was man tut ...
Und da kommen eben die Zweifel:
Es gibt zu viele "Suchende", die lesen in zwei Tagen ein Buch und setzen sich anschließend hin und sagen "Ich bin Gott" - "Ich bin glücklich" - "Ich habe keine Probleme" - ...
Und?
Sind das die Menschen, denen man sagen kann, das "alles einfach geschieht" - "das sie sich an Wundern von tiefsten Herzen erfreuen dürfen"?
Sorry - diese Leute steigen aus - drehen langsam durch - weil sie ohne ein Seminar, einen behutsamen Betreuer oder ähnliches voll allein gelassen werden. Ganz schlimm die deutschen Channeling-Bücher, die eine Anleitung zur Selbstschädigung darstellen - absolut verantwortungslos.
Also:
Ein bißchen Hinterfragen - ein bißchen Verstehen - also die Verantwortung für sich übernehmen ist doch wohl notwendig?!
Wer genug Erfahrungen für sich gesammelt hat - ok, der hat leicht reden - aber den Fragenden sollte man doch etwas Hilfe geben.
Und wieder mein altes Thema:
Woher wollt Ihr wissen, daß Ihr Euch nicht alles nur einbildet?
Wieso sind alle Eure Aktionen nicht nur reine Kopfgeburten, die absolut wirkungslos sind?
Warum diese Angst vor der Realität - vor einer Überprüfung - vor einem Beweis?
Ich habe genug REIKI-Meister erlebt, bei deren "Energie" einem kalt wurde - sie sich aber für die Größten hielten.
Darf es so etwas in einem "so reinen Bewußtsein" wirklich nicht auch geben?
Sehr schön finde ich deshalb die Beschreibungen über die Quantenheilung, bei der beide (!) etwas spüren!
Das ist der notwendige Schritt in die Realität - und das ist das Verstehen und das Erklären - diese "verstandesmäßige Belastung" - die einige doch überhaupt dazu bewegten, hier etwas über diese Methoden zu schreiben.
Sonst bleibt alles eine Geheimwissenschaft für wenige - und das Forum kann man sich auch sparen, oder?
Man sollte es sich nicht zu einfach machen: Viele reden von der Liebe als Hintergrund für das alles - und von der Einstellung, mit der man die verschiedene Ergebnisse erreichen kann. Das muß man aber erst einmal in sich finden - das ist für viele noch lange kein Thema der Selbst-Erkenntnis.
Soweit der erste Schritt.
Der zweite Schritt ist aber auch die "Technik" - die Methode zur Umsetzung - da muß man schon etwas informiert sein, sich unterweisen lassen oder lesen, oder?
Sich einfach nur hinstellen und sagen (und fühlen): "Ach, wie ist diese allumfassende Liebe schön!" macht einen von der Ausstrahlung sicherlich viel beeindruckender - aber was hat der Patient weiter davon?
Wir sind hier bei der Geistheilung - nicht bei einem esoterischen Schwafel-Thema.
Es geht also auch darum, "diese Kräfte" einzusetzen - ein wenig nur zielgerichtet, wenn man mir diese profane Darstellung zubilligen würde?!
Darum die Diskussion, wie man bei der Quantenheilung die beiden Hände einsetzt - sorry, wenn das zu pragmatisch klingt - aber mich interessierte so etwas doch sehr.
Und eines sollte man auch bedenken: Mit zu viel Liebe - und der daraus resultierenden Energie - kann man Menschen auch ganz schön überfordern, durcheinanderbringen.
Manchmal reicht ein kleiner Pfeil - es muß nicht immer die Rakete sein... - um eine Hilfe zu sein.