<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0"> <channel><title>Gewagte Thesen</title><description>Erfahrungen, die bisher nicht weiter beweisbar sind - aber als Ansatz f&#xFC;r hilfreiche weitere Gedanken sein k&#xF6;nnen.</description><link>http://www.seelen-treff.de/Forum/Gewagte-Thesen_43</link><item><title>Seufzen verr&#xE4;t Ort der Krankheit</title><pubDate>Mon, 26 Mar 2012 17:52:13 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Wer selbst schon einmal richtig krank war, kennt das vielleicht von sich selbst: Man st&#xF6;hnt, man seufzt - nicht "eint&#xF6;nig" sondern in einer bestimmten Abfolge der T&#xF6;ne.
Warum macht man das? Weil man Schmerzen hat - es geh&#xF6;rt also zum Krankheitsbild mit dazu?
Scheinbar interessiert diese Frage - besonders die &#xC4;rzte - &#xFC;berhaupt nicht.
Als leider h&#xE4;ufiger Besucher in Krankenh&#xE4;usern h&#xF6;rte ich einige Menschen leiden - also st&#xF6;hnen - darunter auch meinen Vater. Und ich achtete auf die Unterschiede - verglich sie mit den Erfahrungen am eigenen Leib, die ich w&#xE4;hrend einer anstrengenden Salmonellen-Infektion gemacht hatte.
Das St&#xF6;hnen ist etwas, was die Schmerzen lindert.
Das St&#xF6;hnen verringert die schmerzbedingten Blockaden.
Das St&#xF6;hnen beginnt mit einem h&#xF6;heren Ton - und wird zu einem niedrigeren "herunter gezogen".
Das St&#xF6;hnen ist sozusagen dreiteilig - der Ton (Bereich), der &#xFC;ber der schmerzenden Stelle liegt - die Schmerzstelle selbst - der Bereich darunter.
Das St&#xF6;hnen h&#xE4;ngt also vom Schmerzort ab - je mehr in Kopfn&#xE4;he, um so h&#xF6;her ist der Tonbereich.
Das St&#xF6;hnen ver&#xE4;t &#xFC;ber seine Tonfolge den Ort, der dem Patienten Beschwerden macht.
Das St&#xF6;hnen kann auch bewu&#xDF;t durchgef&#xFC;hrt werden, um einem schmerzenden Bereich des eigenen K&#xF6;rpers Linderung zu verschaffen.
Man summt einen hohen Ton, l&#xE4;&#xDF;t ihn immer niedriger werden - f&#xFC;hlt dabei in seinen K&#xF6;rper hinein - und sp&#xFC;rt pl&#xF6;tzlich, da&#xDF; der schmerzende Bereich gefunden wurde.
Jetzt geht man tonm&#xE4;&#xDF;ig wieder etwas h&#xF6;her - verst&#xE4;rkt den Ton&#xA0;- und zieht ihn ohne Abzusetzen langsam nach unten - unter den vorher gefundenen Ton. Beliebig h&#xE4;ufige Wiederholungen - mit unterschiedlicher Intensit&#xE4;t - zeigen schnell die erhoffte Auswirkung: Die Verringerung der Schmerzwahrnehmung in diesem K&#xF6;rperbereich.
Also: Keine Hemmungen - St&#xF6;hnen und Seufzen ist heilsam - auch wenn es Au&#xDF;enstehende nervt...
&#xA0;
&#xA0;&lt;/p&gt;</description><link>http://www.seelen-treff.de/Forum/Gehe-zu/248</link></item><item><title>Eigene Intuition testen</title><pubDate>Tue, 03 Feb 2009 18:26:55 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Viele reden &#xFC;ber Intuition - doch was ist das wirklich?
Man denkt so an eine Art "Eingebung". Oder in einem anderen Bereich als "Vorahnung".
Um das ganze besser zu erfassen, m&#xFC;&#xDF;te man es wiederholen k&#xF6;nnen - bei Eingebungen sicher nicht so ganz einfach, da es ja immer wieder um neue Situationen geht.
F&#xFC;r die Vorahnungen habe ich f&#xFC;r mich vor vielen Jahren eine Art "Spiel" entdeckt:
Auf dem Heimweg mu&#xDF;te ich immer an einem Punkt der Strecke entscheiden, auf der schnelleren Autobahn zu bleiben - dann aber eventuell an der Bahnschranke warten zu m&#xFC;ssen. Oder ich bog ab und fuhr langsamer und l&#xE4;nger &#xFC;ber die Landstra&#xDF;e - hatte aber nicht das Risiko an einer Schranke warten zu m&#xFC;ssen.
Mit der Zeit "sp&#xFC;rte" ich kurz vor der Abbiegem&#xF6;glichkeit - durch bestimmte Gedanken und Gef&#xFC;hle - ob ich mit einer geschlossenen Schranke rechnen mu&#xDF;te, wenn ich auf der Autobahn bleiben w&#xFC;rde.
Das besondere war: Ich bekam die Information so 3 bis&#xA0;5 Sekunden vor dem Zeitpunkt der Entscheidung. Ein Zeitwert, der sich auch sp&#xE4;ter bei anderen intuitiven Hilfen best&#xE4;tigte.
Nun - wie konnte ich das ganze aber "beweisen" - erkennen, da&#xDF; meine Intuition richtig war? Da hatte ich Gl&#xFC;ck, denn die langsamere Strecke f&#xFC;hrte hinter der Bahnschranke entlang, so da&#xDF; ich sehen konnte, da&#xDF; die Schranke wirklich geschlossen war.
Wenn man es fast t&#xE4;glich trainiert, bekommt man einiges an &#xDC;bung - und das ist es, was man trainieren kann: Ein einfaches Beispiel wie diese eigentlich unwichtige Bahnschranken-Situation - und die h&#xE4;ufige Wiederkehr.
Warum? Bei wichtigen Entscheidungen w&#xE4;re der Erwartungsdruck zu hoch - man w&#xFC;rde durch die Anspannung innerlich nicht mehr offen sein k&#xF6;nnen. Und zweitens ist die h&#xE4;ufige Wiederholung wichtig: Denn so h&#xE4;ngt nichts vom heutigen Experiment ab - geht es schief oder sp&#xFC;re ich nichts, kann ich es ja morgen neu versuchen.
Ach ja - wie machte sich die Intuition bemerkbar: Indem ich meine Gedanken beobachtete konnte ich pl&#xF6;tzliche Ver&#xE4;nderungen erkennen. Mitten in einem Nachdenken &#xFC;ber den vergangenen Arbeitstag tauchten pl&#xF6;tzlich Bilder von Ausruhen und Zeithaben auf - &#xFC;berhaupt nicht zu dem Thema passend. Dann wu&#xDF;te ich, da&#xDF; ich vor der Schranke l&#xE4;nger warten mu&#xDF;te - diese Zeit dort haben w&#xFC;rde - also die Landstra&#xDF;e die bessere Alternative ist.
&#xDC;berpr&#xFC;ft es selbst - es ist sicher mit das Lohnenste, was man f&#xFC;r sich selbst tun und erarbeiten kann - auch wenn viele es nicht f&#xFC;r m&#xF6;glich und f&#xFC;r pure Einbildung halten ...&lt;/p&gt;</description><link>http://www.seelen-treff.de/Forum/Gehe-zu/152</link></item><item><title>Gewicht "ver&#xE4;nderen" durch Gef&#xFC;hle</title><pubDate>Tue, 30 Dec 2008 22:47:23 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;In Kurzform das Ergebnis: Bin ich entspannt und zufrieden, reduziert sich mein Gewicht auf der Waage. Besch&#xE4;ftigen mich d&#xFC;stere Gedanken, steigt mein Gewicht.
=&gt; Innerhalb von Sekunden habe ich so mein Gewicht um 1,4 kg ver&#xE4;ndert!
Nein - es ist keine neue Form von Di&#xE4;t oder zur dauerhaften Gewichtsabnahme geeignet - es ist etwas zum "Nachdenken". F&#xFC;r alle, die sich f&#xFC;r mehr als Geldverdienen und die Befriedigungen pers&#xF6;nlicher Gier&#xA0;interessieren.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel, das wohl f&#xFC;r die meisten nachvollziehbar ist - auch praktisch:
Gebraucht wird eine genaue Waage mit 100g-Aufl&#xF6;sung.
Morgens nach dem Aufwachen direkt auf die Waage - ohne Kleidung
Dann unter die Dusche, hei&#xDF; duschen
Nur kurz abtrocknen und wieder wiegen
Es sollte jetzt eine Gewichtsreduktion von 100g bis 400g erfolgt sein.
Was ist da passiert?
Nein - so viel Schmutz kann durch die Dusche nicht abgewaschen worden sein. Eher haftet sogar noch einiges an Feuchtigkeit an einem, so da&#xDF; man eher von mehr Gewicht ausgehen k&#xF6;nnte.
Was ist es dann?
Versuch einer Erkl&#xE4;rung:
Vor dem Aufwachen haben die meisten starke Traumphasen - meist mit Themen, die einen innerlich sehr belasten. So wacht man oft doch etwas angespannt auf - auch wenn man sich nicht an die Tr&#xE4;ume erinnert.
Unter der Dusche nun str&#xF6;mt das warme Wasser &#xFC;ber den K&#xF6;rper, den R&#xFC;cken besonders. Es entspannt die Mustern, besonders die Schultern. Diese haben - wirklich bildlich - die Last unseres Lebens zu tragen.
Wenn man uns "die Last von den Schultern nimmt", f&#xFC;hlen wir uns doch irgentwie erleichtert - "leichter". Und das zeigt die Waage an.
Vorher: die seelische Belastung durch die Tr&#xE4;ume erh&#xF6;ht das Gewicht - die Entspannung durch das warme, flie&#xDF;ende Wasser&#xA0;entspannt die "belasteten" Schultern und verringert das Gewicht.
Viele habe das - entsprechend dieser Anleitung - schon best&#xE4;tigt.
Was kann man noch machen, wie weiter-"forschen"?
Eine "anstrengende" Methode, die aber genau den Kern dieses Verst&#xE4;ndnisses trifft, ist folgendes:
Ich stelle mir in Bildern einen der schlimmsten Momente meines Lebens vor - versuche ihn wirklich genauso zu durchleben - ohne Angst vor den belastenden Gef&#xFC;hlen - also ehrlich und offen. Es ist hart, tut weh - also vorsichtig! Bitte erst &#xFC;berlegen, ob man mit so einer Situation heute umgehen kann - oder lieber noch etwas "reift".
Das andere Extrem scheint einfacher: Sich den sch&#xF6;nsten Moment seines Lebens in seinen Gef&#xFC;hlen lebendig werden lassen - auch bildlich, ganz detailliert ihn "leben". Aber - es ist nicht einfach, die richtige Situation zu finden - alles mit Liebe ist meist so belastet durch die Erfahrungen mit dem Leid fr&#xFC;herer &#xE4;hnlicher Situationen. So bitte z.B. nur Szenen ohne andere Menschen w&#xE4;hlen - die Liebe zu einem Tier, das Gl&#xFC;ck einen besonders sch&#xF6;nen Sonnenuntergang erlebt zu haben, usw.
Die Kunst ist es nun jeweils, "innerhalb" dieses Zustands die Waage zu betreten - also die mechanische Handlung so "unterbewu&#xDF;t" durchzuf&#xFC;hren, da&#xDF; man die innere "Stimmung" nicht ganz st&#xF6;rt, verliert. Dazu geh&#xF6;rt etwas &#xDC;bung: Man sieht es an dem Resultat.
Wenn ich etwas "spinnen" darf: Wie gro&#xDF; mu&#xDF; die geistig, spirituelle "Abgehobenheit" sein, um &#xFC;ber Wasser laufen zu k&#xF6;nnen?
Viel Spa&#xDF; beim &#xDC;ben.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.seelen-treff.de/Forum/Gehe-zu/149</link></item><item><title>Depressionen als Reaktion auf &#xDC;berlastung</title><pubDate>Sat, 20 Dec 2008 01:54:20 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Hat man etwas &#xDC;bung dabei, sich selbst "objektiv" zu beobachten, dann merkt man auch Ver&#xE4;nderungen im eigenen Stimmungsgef&#xFC;ge...
Daf&#xFC;r mu&#xDF; man sich vielleicht nicht nur sehr gut kennen - eventuell ist daf&#xFC;r auch eine grunds&#xE4;tzlich positive Lebenseinstellung notwendig.
Worum geht es?
Bei h&#xE4;ufigen - und l&#xE4;ngeren Autofahrten - verga&#xDF; ich manches Mal, rechtzeitig Pausen zu machen. Obwohl ich m&#xFC;der wurde - die lange Strecke aber schaffen wollte.
Was mich jedes (!) Mal aber aufr&#xFC;ttelte war - und das ist das Bemerkenswerte - da&#xDF; sich pl&#xF6;tzlich in meinen Gedanken "seltsame Dinge" abspielten:
Alle Themen - &#xFC;ber die ich nachdachte - entwickelten sich mit ihrer Zukunftsperspektive ins Negative. Jedes Vorhaben, jede bevorstehende Aufgabe sah schlecht aus, alles w&#xFC;rde schief gehen.
Als doch noch etwas aufmerksamer Beobachter bemerkte ich dann, da&#xDF; diese Gedanken viel negativer wurden, als es sich auch unter schlechtesten Umst&#xE4;nden realistisch m&#xF6;glich sein konnte - diese depressiven &#xDC;berlegungen also keinen Wirklichkeits-Bezug hatten.
Das war dann der "Punkt der Erkenntnis" - ein Signal meines K&#xF6;rpers, da&#xDF; hier etwas in meinem aktuellen Lebensumfeld nicht richtig l&#xE4;uft - ich innehalten und mich kontrollieren m&#xFC;&#xDF;te...
Das Ergebnis:
Eine kurze Pause - und ich fuhr mit freundlicheren Gedanken an die zuk&#xFC;nftigen Entwicklungen meines Lebens weiter - mein K&#xF6;rper hatte die ben&#xF6;tigte Ruhepause bekommen!
Wer hat etwas &#xE4;hnliches&#xA0;bei sich oder anderen beobachtet - davon geh&#xF6;rt oder gelesen?&lt;/p&gt;</description><link>http://www.seelen-treff.de/Forum/Gehe-zu/147</link></item></channel></rss>

