Die Hölle

Die Hölle

Viele Themen sind eine reine Frage des Glaubens - doch kann man den Urhebern "glauben"?

Der Begriff der Hölle ist Drohung und Ausdruck des Bösen zugleich - etwas, um z.B. kleine Kinder zu erschrecken. Der Ort, an dem die schlechten Menschen einmal nach ihrem Tode landen werden. So steht es geschrieben...

Sind da Zweifel möglich, erlaubt?

Und: Was soll so etwas helfen, nützt einem dieses Wissen, diese Drohung?

Heute geht es weniger um "Glauben" - viele haben die Möglichkeit, durch spirituelle Öffnung eigene Erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen - und das sind reale Wahrheiten, wirklich aus eigener Anschauung - ohne fremdes Zutun.

Stellen wir es uns einfach einmal vor, was nach dem Tode mit der Seele geschieht - das Anzweifeln einer Wiedergeburt ist ja nur noch Zeichen realen Unverständnisses von allem - sie löst sich vom Körper und schwebt hinfort...

Wohin - wie lange?

Das ist abhängig von den Dingen, die über das letzte Leben noch zu klären sind - Erkenntnisse über die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten, die sich jetzt kristallklar zeigen und  nicht mehr verdrängen lassen - als Vorbereitung der nächsten Runde ein neues, weiteres Leben anzuvisieren...

Oder: Es eben nicht mehr, nicht noch einmal versuchen zu wollen. Punkt. Aus!

Ja - dieses AUS-steigen ist das Thema, das sich auf die Hölle, das Schlimmste und Verwerflichste, bezieht - nur das ist es, mehr wirklich nicht!

Dieses Verlassen des Wiedergeburts-Kreislaufes ist mit dem freien Willen der Seelen möglich - und doch eben ein ganz "normales" Recht - "es ist mir genug" - "nicht noch einmal diese Torturen, Konflikte" - jede kann das für sich selbst beschließen wie es weitergeht. Und kommt dann schließlich an einen Ort, wo weitere "Aussteiger" warten - eben der Ort "die Hölle" - ohne Straflager-Tendenzen oder Quälereien.

Aber eben im Widerspruch zu den christlichen Lehren, denn als man die Widergeburt um 390 nChr. aus der Bibel löschte, hätte man auch die "Hölle" als Begriff und Weg der Entscheidungsfreiheit entfernen müssen - wollte aber wohl diese Droh-Einrichtung nicht aufgeben, um sich den Gläubigen gegenüber weiter in einer stärkeren Position zu wähnen.

"In die Hölle kommt man" also, wenn man genug hat von den Kontroversen und Aufgaben eines menschlichen Lebens - sich nicht mehr auf diese Weise weiterentwickeln will.

Ganz einfach - und ganz unspektakulär...

 

 ("Erfahren" durch die Verfolgung des Schicksal meines Vaters nach seinem Tode...)

 

02.12.2012, 14:54 von Admin | 2604 Aufrufe
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